Kickstarter: Crowdfunding bald auch für Deutschland

Ab Herbst 2014 sollen auch Projekte aus Deutschland über Kickstarter Geld sammeln können
Ab Herbst 2014 sollen auch Projekte aus Deutschland über Kickstarter Geld sammeln können(© 2014 Facebook/Kickstarter)

Spannende Projekte aus Deutschland durch Kickstarter finanzieren: Ab Herbst soll die bekannte Crowdfunding-Plattform dies endlich ermöglichen. Bisher konnten Projekte zwar von Deutschland aus mit Geld unterstützt werden – selbst eines über die Plattform auf die Beine zu stellen war allerdings nicht möglich, da dies ein US-Konto voraussetzte.

Die Plattform für Crowdfunding über das Internet existiert seit dem Jahr 2009 und seitdem wurden laut meedia rund 60.000 Projekte erfolgreich finanziert. Dazu gehört beispielsweise auch der Musik-Player Pono, den Neil Young mit 800.000 Dollar über Kickstarter finanzieren wollte. Wie viele aussichtsreiche Projekte übertraf auch Neil Young die angestrebte Summe – nicht zuletzt aufgrund der hohen medialen Aufmerksamkeit für den MP3-Player, der eine ungewöhnliche Form besitzen soll.

Konkurrenz aus Deutschland

Der Erfolg von Kickstarter hat im Laufe der Zeit diverse Nachahmer auf den Plan gerufen – so zum Beispiel die Crowdfunding-Plattform indiegogo, auf der auch schon seit Längerem Projekte aus Deutschland Geld sammeln können. Kickstarter wird bei seinem Start in Deutschland also nicht konkurrenzlos antreten; aufgrund der hohen Bekanntheit ist es aber wahrscheinlich, dass das Unternehmen auch hierzulande Erfolg haben wird. Den Service von Kickstarter gibt es übrigens nicht umsonst: Fünf Prozent des gesammelten Geldes müssen die Entwickler eines Projektes an Kickstarter abgeben, wenn die angestrebte Summe erreicht wird.


Weitere Artikel zum Thema
Apple und Samsung profi­tie­ren kaum vom Wachs­tum des Smart­phone-Mark­tes
Michael Keller
Huawei konnte auch im ersten Quartal 2017 seinen Absatz steigern
Der Smartphone-Markt wächst, aber Samsung und Apple haben wenig davon. Vor allem chinesische Hersteller wie Huawei legten Anfang 2017 zu.
Amazon Echo: Alexa-Laut­spre­cher mit Display könnte bald gezeigt werden
Amazon Echo besitzt aktuell kein Display und muss via Smartphone angesteuert werden
Amazon Echo mit Bildschirm: Angeblich stellt der Versandhausriese in Kürze ein neues Smart-Home-Produkt mit Alexa vor, das über eine Anzeige verfügt.
Apple Music geht Part­ner­schaft mit Musik­vi­deo-App musi­cal.ly ein
Michael Keller
Über musical.ly könnt Ihr nun auch Songs von Apple Music hören
musical.ly und Apple Music sind eine Kooperation eingegangen: Künftig könnt Ihr Songs des Streaming-Dienstes innerhalb der Netzwerk-App hören.