KiKa-Player: Kinderkanal-App für Smartphones und Tablets gestartet

Der KiKa-Player dürfte besonders in Kombination mit einem Tablet praktisch sein (Bild: Samsung Galaxy Tab S4)
Der KiKa-Player dürfte besonders in Kombination mit einem Tablet praktisch sein (Bild: Samsung Galaxy Tab S4)(© 2018 CURVED)

Netflix für die Kleinen: Der KiKa-Player ist ab sofort für Android und iPhone verfügbar. Über den Streaming-Dienst können Kinder altersgerechte Sendungen ansehen. Die Bedienung ist dabei auf ein jüngeres Publikum ausgelegt. Nur ein Feature fehlt derzeit wohl noch, das gerade auf längeren Autofahrten praktisch sein könnte.

Der KiKa-Player enthält viele Sendungen des Kinderkanals von ARD und ZDF. Teil des Angebots sind bekannte Formate wie "Sesamstrasse" und Löwenzahn". Für die Mediathek sind zudem exklusive Serien geplant, die noch nicht im Fernsehen zu sehen waren. So startet am 20. Oktober 2018 die Sendung "Durch die Wildnis", wie ARD Digital berichtet.

Von Kindern für Kinder

Laut KiKa-Programmgeschäftsführerin Dr. Astrid Plenk ist der KiKa-Player "in enger Zusammenarbeit mit den jungen Nutzern" entwickelt worden. Die Bedienung ist dementsprechend stark darauf ausgelegt, dass auch die Kleinen damit zurecht kommen. So gibt es etwa einen "Mag ich"-Button, über den Sendungen leicht zu den Favoriten hinzugefügt werden können. Zudem gibt es individuelle Avatare für Nutzer-Accounts.

Eltern steht ein Verwaltungsbereich zur Verfügung, der etwa eine Begrenzung der Nutzungsdauer auf einem Smartphone oder Tablet ermöglicht. Offenbar fehlt dem KiKa-Player aber noch ein Download-Feature für die Sendungen. Unterwegs könnte die App also viel mobiles Datenvolumen verbrauchen, wenn ihr Kinder über einen längeren Zeitraum mit dem Video-Streaming-Angebot beschäftigen wollt.

Inhalte für die Kleinen finden sich übrigens auch bei Amazon und Netflix. Bei der letztgenannten Plattform solltet ihr allerdings einen speziellen Kinder-Account verwenden. Nicht, dass die jungen Nutzer letztendlich Serien wie "Daredevil", "Punisher" und Co. schauen. Aktuell ist für diese Formate noch nicht die Eingabe der Jugendschutz-PIN nötig.


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