Kino.to: Programmierer will aussagen

Der Programmierer der gesperrten Internetseite „Kino.to“ steht seit gestern in Leipzig vor Gericht. Ihm  werden Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fälle vorgeworfen. In einer umfangreichen Aussage will derAngeklagte für Aufklärung sorgen.

Für das „reibungslose technische Funktionieren von Kino.to" sei der Angeklagte verantwortlich gewesen, so der Staatsanwalt. "Der war eigentlich nur der Programmierer. Ihm war gar nicht klar, was er da macht", sagte der Verteidiger des Beschuldigten. "Ohne ihn wäre die Seite heute noch in Betrieb", erklärte der Anwalt weiter. Der Programmierer sei es gewesen, der mit den Behörden kooperiert hätte.