KipstR nimmt die Sendung auf, wenn Ihr einschlaft

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KipstR: Das Armband aktiviert den digitalen Videorekorder, wenn Ihr vor dem Fernseher einschlaft.
KipstR: Das Armband aktiviert den digitalen Videorekorder, wenn Ihr vor dem Fernseher einschlaft.(© 2014 Virgin Media)

Vor dem Fernseher einschlafen ist nicht nur unbequem, sondern auch ärgerlich, wenn man eine spannende Sendung verpasst. Zumindest für das zweite Problem steht mit KipstR demnächst eine Lösung bereit. Das Armband erkennt, wenn Ihr einschlaft und schaltet den digitalen Videorekorder an.

KipstR löste in der Redaktion spontan ein größere Begeisterung aus als die meisten Wearables in diesem Jahr. Das Einschlafen vor dem Fernseher scheint ein verbreiteteres Phänomen zu sein als ich aus eigener Erfahrung geglaubt hätte.

Die Idee zu KipstR hatten der 15-jährige Ryan Oliver und der 14-jährige Jonathan Kingsley aus Manchester. Bei der Realisierung hatten sie die Unterstützung von Virgin Media. Das Telekommunikationsunternehmen bringt das Armband zuerst in Großbritannien heraus.

Videorekorder schaltet sich ein, wenn Zuschauer einschläft

Mit einem Pulsoxymeter überwacht KipstR den Herzschlag des Trägers und soll erkennen, ob er noch wach oder schon eingeschlafen ist. Je nach Aufmerksamkeit des Zuschauers steuert das Armband den digitalen Videorekorder am Fernseher und pausiert die laufende Sendung, zeichnet sie auf oder lässt sie im passenden Moment weiter laufen.

KipstR ist in meinen Augen aber nur für Solo-Zuschauer praktikabel. Wenn mehr als eine Person vor der Mattscheibe sitzt, ist es doch ärgerlich, wenn eine davon einschläft und die anderen nicht weiterschauen können. Für diesen Fall könnte eine entsprechende Einstellung in der Software Abhilfe schaffen, die bei mehreren Zuschauern dafür sorgt, dass das laufende Programm aufgezeichnet wird und trotzdem weiter zu sehen ist.

Freiwillige Tester gesucht

Virgin Media sucht unter seinen Kunden momentan noch freiwillige Tester für den KipstR, die ihn zusammen mit dem digitalen Videorekorder des Unternehmens ausprobieren. Wann das Armband regulär auf den Markt kommt und ob es den Sprung über den Ärmelkanal schafft, ist derzeit noch völlig unklar. Bis dahin heißt es also weiterhin: Lieber rechtzeitig ins Bett gehen und am nächsten Tag einen Blick in die Mediathek werfen.


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