Klage: Ex-Beats Music-Chef fordert 20 Millionen Dollar

David Hyman sollte den Streaming-Dienst Beats Music verleiten, verlor jedoch seinen Job nach kurzer Zeit wieder.
David Hyman sollte den Streaming-Dienst Beats Music verleiten, verlor jedoch seinen Job nach kurzer Zeit wieder.(© 2014 Beats Music)

Beats übernahm den Gründer des Streaming-Dienstes MOG und feuerte ihn nach kurzer Zeit. Jetzt will sich David Hyman vor Gericht seine Anteile erkämpfen. 

Vom Gründer zum Beats Music-Chef

Der Deal mit Apple ist noch nicht einmal abgeschlossen, schon bekommen die Beats-Gründer Dr. Dre und Jimmy Iovine Ärger mit ehemaligen Mitarbeitern. Einem Bericht zufolge will einer davon jetzt eine Entschädigung für nicht erhaltene Unternehmensanteile einklagen. Im Jahr 2012 übernahm der Kopfhörer-Produzent David Hyman, Gründer des Musik-Streaming-Services MOG, und dessen Team. Er bekam die Führung des hauseigenen Musik-Dienstes "Beats Music" zugewiesen. Nach weniger als einem Jahr entließ das Management den Leiter jedoch.

"Problematischer Mitarbeiter"

Offiziell hieß es in der Begründung, Hyman sei ein "problematischer Mitarbeiter" gewesen. Der übernommene Unternehmer sieht jedoch einen anderen Grund für seinen schnellen Abgang. Das Angebot für den Music-CEO sah vor, dass er einen Teil seines Gehalts in Form von Unternehmensanteilen in Höhe von 2,5 Prozent erhält. Auf das erste Prozent hätte Hyman nach dem ersten Jahr Anspruch gehabt. Soweit kam es jedoch nicht. Außerdem wären dem MOG-Gründer weitere Anteile zugesprochen worden, wenn das Unternehmen einen Marktwert von mindestens 500 Millionen US-Dollar erreicht.

Der entlassene Mitarbeiter wirft seinem ehemaligen Arbeitgeber vor, um diese Zuschüsse betrogen worden zu sein. Den Schaden bewertet er mit 20 Millionen US-Dollar, die sich Hyman nun durch die Klage holen will. Beats hat bisher auf den Vorwurf nicht reagiert.


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