Konzeptdesign macht den HomePod tragbar

Der HomePod soll am 9. Februar 2018 die ersten Besteller erreichen
Der HomePod soll am 9. Februar 2018 die ersten Besteller erreichen(© 2017 Apple)

Die ersten Besteller des HomePod halten den Smart Speaker noch nicht einmal in den Händen und doch machen sich Designer bereits Gedanken über mögliche Nachfolger. Ein kreativer Kopf hat nun gleich drei Designstudien zu künftigen Lautsprechern von Apple veröffentlicht. Ihr findet die Bilder am Ende des Artikels.

Unter den vom Designer Martin Hajek veröffentlichten Entwürfen findet sich nicht nur ein Konzept für den HomePod 2, sondern auch für mögliche weitere Ableger des Smart Speakers. Diese nennt der Designer "HomePod Plus" und "HomePod Express". Ersterer wäre eine größere Version des Standardmodells, Letzterer eine kleinere Variante – etwa so groß wie eine Cola-Dose.

Tragbarer HomePod ohne Siri

Damit würde das zukünftige HomePod-Lineup ähnlich aussehen wie Googles aktuelles Angebot an smarten Lautsprechern, das derzeit aus Google Home, Google Home Max und Google Home Mini besteht. Während Letzterer aber lediglich eine günstigere, abgespeckte Ausgabe des normalen Google Home ist, würde der HomePod Express gegenüber dem aktuellen Modell einen Vorteil bieten: Nach den Vorstellungen des Designers wäre er tragbar. Dafür soll ein eingebauter Akku sorgen, der sich kabellos aufladen ließe.

Um konkurrenzfähig zu anderen portablen Lautsprechern wie dem JBL Flip 4 oder dem Ultimate Ears Blast zu sein, müsste der Preis des HomePod Express deutlich günstiger als der des Standardmodells ausfallen. Zur Erinnerung: In den USA kostet der Speaker 349 Dollar. Herstellungskosten einsparen könne Apple durch ein verändertes Bedienkonzept: Wie die Studie andeutet, würde sich der fiktive HomePod Express nicht über Siri steuern lassen, sondern ähnlich wie ältere iPods über ein Rad mit integrierten Tasten. Ein smarter Lautsprecher ohne smarte Assistenz also.

Etwas weniger innovativ, aber dennoch interessant fällt die Studie zum großen HomePod-Ableger aus. Er wäre doppelt so groß wie das aktuelle Modell und würde einen stärkeren Bass bieten. Außerdem sieht das Konzept die Möglichkeit vor, ein iPhone oder eine Apple Watch mithilfe des HomePod Plus kabellos aufzuladen. Bei der Studie zum HomePod 2 lassen sich hingegen keine Unterschiede zum Vorgänger ausmachen.

So stellt sich Martin Hajek die nächsten HomePod-Ableger vor(© 2018 Martin Hajek)

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