Kräftiger Rabatt: Microsoft hat Angst vorm Chromebook

Hardware-Hersteller, die auf ihren Geräten Windows 8.1 vorinstallieren, erhalten von Microsoft einen Rabatt in Höhe von 70 Prozent.

Angriff auf Chromebook

Bisher zahlten Produzenten eine Lizenzgebühr von 50 US-Dollar, jetzt verlangt der Software-Konzern nur mehr 15 US-Dollar. Die einzige Auflage für den Rabatt: Das Windows 8.1-Device darf im Handel nicht mehr als 250 US-Dollar kosten.

Damit will Microsoft mehr Windows-8.1-Geräte in die Läden bekommen, vor allem im unteren Preissegment. Der Konzern greift mit dem Rabatt Billig-Tablets und das Android-basierte Chromebook an. Damit konnte Google im vergangenen Jahr allein 21 Prozent der Gesamtverkäufe an Notebooks in den USA für sich beanspruchen. 1,76 Millionen Geräte setzte das Unternehmen ab, 400.000 waren es noch ein  Jahr zuvor gewesen. Microsoft hingegen konnte keinen Anstieg bei den Notebook-Verkäufen verzeichnen.

Bisher hat der Software-Riese 200 Millionen Lizenzen von Windows 8 verkauft. Die aktuelle Version des Betriebssystems wird viel schlechter angenommen als Windows 7. Die Verkaufszahlen leiden unter anderem durch die starke Präsenz von Apple und Google.


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