Kraftwerk gewinnen Grammy für Live-Album "3D – Der Katalog"

Kraftwerk haben den Grammy in der Kategorie "Bestes Dance-/Elektro-Album" erhalten
Kraftwerk haben den Grammy in der Kategorie "Bestes Dance-/Elektro-Album" erhalten(© 2018 picture alliance / ZUMAPRESS.com)

In diesem Jahr konnten auch deutsche Künstler einen Grammy ergattern: Die Band Kraftwerk hat die begehrte Musik-Trophäe für ein Live-Album gewonnen. Zudem wurde eine Schauspielerin mit dem Preis geehrt, die leider schon verstorben ist.

Ende November 2017 hieß es bereits, dass Kraftwerk bei den 60. Grammy Awards gleich zwei Mal nominiert ist. Mit dem Album "3D – Der Katalog" hatte es die Band in den Kategorien "Bestes Surround-Sound-Album" und "Bestes Dance-/Elektro-Album"unter die Favoriten geschafft. In letztgenannter Kategorie haben die deutschen Künstler letztendlich nun den begehrten Musik-Preis erhalten, wie auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung zu lesen ist.

Auch Carrie Fisher hat gewonnen

Durchgesetzt hat sich Kraftwerk damit gegen Bonobo mit "Migration", Mura Masa mit "Mura Masa", ODESZA mit "A Moment Apart" und Sylvan Esso mit "What Now". In der Kategorie "Bestes Surround-Sound-Album" mussten sich die deutschen Musiker dem Album "Early Americans" von Jane Ira Bloom geschlagen geben.

Mit einem Preis wurde übrigens auch die Ende 2016 verstorbene Schauspielerin "Carrie Fisher" bedacht, die als Prinzessin Leia in den "Star Wars"-Filmen bekannt wurde. Sie hat in der Kategorie "Bestes gesprochenes Wort" für "The Princess Diarist" erhalten. Das Buch basiert auf ihren Tagebucheinträgen, die aus der Zeit stammen, als sie damals Ende der 70er am Set des ersten "Star Wars"-Films vor der Kamera stand.

Neben Carrie Fisher und Kraftwerk gab es aber natürlich noch die ganz großen Gewinner der Grammy Awards: Als "Album des Jahres" wurde "24K Magic" von Bruno Mars ausgezeichnet. Der Sänger konnte sich auch bei "Song des Jahres" mit "That's What I Like" gegen die Konkurrenz durchsetzen. Nennenswert ist zudem Ed Sheeran, der zwei Grammys mit nach Hause nehmen konnte – in den Kategorien "Beste Pop-Solo-Performance" und "Bestes Pop-Solo-Album".

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