Kuriose Abbuchungen im App Store

Seit einiger Zeit sind zweifelhafte Anwendungen unter den "umsatzstärksten" Apps im App Store von Apple zu finden, berichtet das Online-Portal RP-Online.
Dabei soll es sich in erster Linie um Spiele handeln, die mit chinesischen Schriftzeichen versehen sind. Viele Kunden beschweren sich im Bewertungsbereich über die angeblich kostenlosen Apps, die nicht kostenlos zu sein scheinen.

Für den sogenannten "In-App-Kauf" haben demnach einige Käufer 79,99 Euro bezahlt. Alle, die einen Erwerb einer Anwendung extra bestätigen müssen, müssten davon weitestgehend verschont geblieben sein.
Das zweite Übel:
Aus den Rezessionen lässt sich darauf schließen, dass die Anwendungen, trotz Kauf, nicht auf dem Smartphone installiert worden sind.
Die aufgebrachten Opfer überlegten, ob dieser Fehler durch eine Sicherheitslücke im neuen Betriebssystem iOS 5 entstanden sein könnte. Nicht bestätigten Angaben zufolge soll der Fehler erst seit diesem Systemupdate vorhanden sein.
Dass diese Theorie ziemlich wage ist, zeigt sich bei einem Blick in die Welt, wie ihn die Technologie-Seite Apfelnet.de vorgenommen hat. Bei ihrer Untersuchung kam heraus, dass das Produkt nur in Deutschland unter den meistheruntergeladensten Anwendungen sei und auch nur hier Beschwerden auftreten würden.

Tipps für Geschädigte:
Gehen sie zur Bank oder zum jeweiligen Bezahldienst, von dem das Geld überwiesen worden ist, und probieren sie, die unerwünschte Abbuchung zu stornieren.
Außerdem sollte man dem App Store nicht automatisch Zugriff auf seine Bankverbindungsdaten gewähren, bevor man die ausstehende Zahlung nicht selbst überprüft hat. Um überhaupt die direkte Eingabe von Bankdaten zu verhindern, empfehlen sich sogenannte iTunes-Bezahlkarten, die man in verschiedenen Geschäften erwerben kann. Durch dieses Verfahren ist immer nur ein gewisser Geldbetrag auf dem iTunes-Konto vorhanden. Das verhindert wiederum eine Abbuchung von hohen Summen.