Larry Page erklärt, was Google und Apple unterscheidet

Larry Page hat noch viel vor, um "das Leben der Menschen zu verbessern"
Larry Page hat noch viel vor, um "das Leben der Menschen zu verbessern"(© 2014 CC: Flickr/TED Conference)

Greifen große Tech-Unternehmen zu stark oder zu wenig in das Leben der Menschen ein? Dieser Streit beschäftigte in der Vergangenheit die beiden Chefs von Apple und Google, Steve Jobs und Larry Page. Letzterer hat die Diskussion mit dem inzwischen verstorbenen Apple-Mitgründer nun aufgewärmt.

In einem Interview mit der Financial Times hat Larry Page die Argumente beschrieben, die er und Steve Jobs damals ausgetauscht haben. Jobs war demnach der Ansicht, dass große Unternehmen das Leben ihrer Kunden nicht zu stark beeinflussen sollten, sondern die technischen Möglichkeiten auf einen kleinen Bereich ausrichten sollten – ein Argument, das sich in der alten Firmen-Philosophie von Apple widerspiegelte.

"Wenn wir [...] nichts Neues entwickeln, erscheint mir das wie ein Verbrechen." – Larry Page

Page hingegen vertrat gegenüber Jobs immer die Ansicht, dass die Unternehmen mehr tun müssten. "Es ist unbefriedigend, all diese Leute zu haben, und all diese Milliarden, die wir investieren sollten, um das Leben der Menschen besser zu machen", sagte Page. "Wenn wir nur dieselben Dinge machen, die wir zuvor schon gemacht haben, und nichts Neues entwickeln, erscheint mir das wie ein Verbrechen." Aber die Möglichkeiten zur Umsetzung seien auch für Larry Page als Einzelperson begrenzt – damit hätte Jobs recht gehabt.


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