LeEco killt den Kopfhöreranschluss: Le 2, Le 2Pro und Le Max2 sind da

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LeEco Le 2Pro: eines der ersten Smartphones ohne Kopfhöreranschluss.
LeEco Le 2Pro: eines der ersten Smartphones ohne Kopfhöreranschluss.(© 2016 LeEco)

Da heißt es immer wieder, Apple verzichte beim iPhone 7 auf den Kopfhöreranschluss und leite die Audio-Signale stattdessen über die Lightning-Schnittstelle zu Kopfhörern weiter. Und dann kommt ein chinesischer Hersteller daher und stellt drei neue Smartphones vor, die allesamt keinen Kopfhöreranschluss mehr besitzen. Stattdessen nutzten das Le 2, das Le 2Pro und das Le Max2 von LeEco die USB-C-Buchse als Audio-Ausgang.

Zum besseren Verständnis: LeEco ist die Smartphone-Abteilung des chinesischen Netflix-Konkurrenten LeTV und durfte bei der CES im Januar 2016 mit dem Le Max Pro als erster Hersteller ein Smartphone mit dem Snapdragon 820 vorstellen. Jetzt stellte das Unternehmen bereits den Nachfolger für das Flaggschiff und zwei weitere Modelle vor.

Drei neue Smartphones und zwei neue Kopfhörer

Alle drei Smartphones von LeEco haben nur noch einen Anschluss: den USB-C-Port. Dieser dient wie bisher zum Aufladen des Akkus und zum Datentransfer, übernimmt aber auch die Übertragung der Audio-Signale von der gestrichenen 3,5-Millimeter-Buchse. Passend dazu hat der Hersteller bei der Präsentation des Le 2, Le 2Pro und Le Max 2 am 20. April 2016 in Peking auch zwei USB-C-Kopfhörer vorgestellt: ein In-Ear- und ein Over-Ear-Modell. Zusammen mit den JBL Reflect Aware C gibt es jetzt drei verschiedene USB-C-Kopfhörer.

Das LeEco Le 2 ist das Einsteigermodell unter den drei Neuvorstellungen und verfügt über ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display. In seinem Unibody-Gehäuse aus Metall befinden sich der Helio X20-Chipsatz von Mediatek, drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte interner Speicher sowie eine 16-Megapixel-Rückkamera und eine 8-Megapixel-Frontkamera. Der 3000-mAh-Akku lässt sich per Schnelladefunktion füllen. Das Le 2Pro ähnelt dem Le 2 in vielen Punkten, wird aber mit dem Helio X25 und vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 21-Megapixel-Kamera zum nominell besseren Mittelklasse-Smartphone.

Das Le Max 2 ist dagegen das neue Flaggschiff von LeEco und protzt mit einem 5,7 Zoll großen 2K-Display, dem Snapdragon 820 sowie sechs Gigabyte Arbeitsspeicher, 64 Gigabyte internem Speicher und ebenfalls einer 21-Megapixel-Kamera. Der Akku fällt mit 3100 mAh etwas größer aus und unterstützt QuickCharge 3.0. Sein Fingerabdrucksensor arbeitet mit Ultraschall.

Verkaufsstart für die drei neuen Smartphones von LeEco in China ist der 26. April. Preislich sind sie angesichts ihrer Ausstattung allesamt sehr attraktiv. So kostet das Le 2 1099 Yuan, das Le 2Pro 1499 Yuan und für das Le Max 2 werden in der Basis-Version 2099 Yuan fällig. Umgerechnet ergeben sich so ohne Versandkosten, Steuern und Zollgebühren Preise von etwa 150, 205 und 285 Euro. Wobei die Varianten des Le Max 2 mit der bestmöglichen Ausstattung umgerechnet rund 340 Euro kostet.

Nach dem Fahrrad kommt das Auto

Aber nicht nur beim Streichen des Kopfhörers ist LeEco schneller als Apple, sondern auch mit der Vorstellung eines eigenen Autos kommen das chinesischen Unternehmen den Kaliforniern zuvor. Das LeSee ist ein selbstfahrendes Elektroauto und kommt weniger überraschend, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass LeTV in diesem Jahr bereits in das Elektroauto-Startup Faraday Future und die Traditionsmarke Aston Martin investiert hat. Bei dem Auto, das sich mit Sprachbefehlen steuern lässt, handelt es sich aber vorerst nur um ein Konzept. Eine ausführliche Präsentation ist für den 24. April auf der Beijing Auto Show geplant.

Das LeSee ist aber nicht das erste smarte Fahrzeug von LeEco. Als ich mir beim Mobile World Congress das Le Max Pro angeschaut habe, war dort bereits ein sehr smartes Fahrrad zu sehen, dass der Hersteller in China bereits verkauft und demnächst auch in den USA anbieten will.


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