LG G3 verkauft sich besser als das Samsung Galaxy S5

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Kommt das LG G3 wegen seines Quad-HD-Displays und dem Laser-Autofokus so gut an?
Kommt das LG G3 wegen seines Quad-HD-Displays und dem Laser-Autofokus so gut an?(© 2014 CURVED)

Zumindest in Südkorea verkauft sich das LG G3 offenbar wie warme Semmeln. Als erstes Marken-Smartphone mit Quad-HD-Display und Laser-Autofokus sticht es bei den Verkaufszahlen in Südkorea sogar den ebenfalls dort beheimateten Konkurrenten Samsung und dessen Galaxy S5 aus – dies berichtet phoneArena und bezieht sich dabei auf die koreanische Webseite etnews.

Zwischen 25.000 bis 30.000 Exemplare des LG G3 soll der Hersteller aktuell Tag für Tag in Südkorea an den Mann beziehungsweise an die Frau bringen und damit die Verkaufszahlen des Samsung Galaxy S5 locker in die Tasche stecken – letzteres verkaufte sich dort nach Release nämlich nur etwa 7.000 bis 8.000 Mal pro Tag. Offen bleibt angesichts der deutlichen Zahlen die Frage, ob LG einfach nur in Südkorea beliebter ist, oder ob das Unternehmen mit dem G3 vielleicht das attraktivere Resultat abliefert. Zumindest in Großbritannien wird das LG G3 hingegen von einigen Läden gar nicht erst angeboten.

Praktischere Spezial-Features als Erfolgsrezept?

Sowohl das LG G3 als auch das Samsung Galaxy S5 sind sicherlich gute Smartphones. Vergleicht man aber die Spezial-Features, also die herausragenden Eigenschaften der Geräte, dann fällt auf, dass LG etwas praxisorientierter gearbeitet hat: Samsungs Spitzenmodell versucht besonders mit dem Schutz gegen Staub und Wasser, einem Pulsmesser und einem Fingerabdrucksensor aus der Masse an Mobiltelefonen hervorzustechen. Dies sind zwar nüchtern betrachtet allesamt beeindruckende Technologien, doch gerade letztere sind keine Weltneuheiten und richten sich doch stark an wirklich Technikbegeisterte und weniger an den Durchschnittskunden.

Das LG G3 bringt als erstes Smartphone einer weltweit verbreiteten Marke ein Display mit Quad-HD-Auflösung mit. Ebenso ist es das erste Smartphone weltweit, das eine Kamera mit Laser-Autofokus besitzt. Könnten die Verkaufszahlen in Südkorea also einfach nur widerspiegeln, das einzigartige Displays und Kameras besser ankommen als Herzfrequenzmesser und Fingerabdrucksensoren? Samsung wird sich diese Gedanken sicherlich auch machen und aller Wahrscheinlichkeit nach bereits an einer Antwort auf das LG G3 arbeiten – vielleicht hört diese ja auf den Namen "Galaxy F".

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