LG V50 ThinQ ist offiziell: Das 5G-Smartphone mit dem Ansteck-Display

Das LG V50 ThinQ mit Ansteck-Bildschirm.
Das LG V50 ThinQ mit Ansteck-Bildschirm.(© 2019 LG Electronics)

Neuerer Prozessor und ein größerer Akku, ist das wirklich schon alles? Mehr scheint das LG V50 ThinQ zumindest nicht vom LG V40 ThinQ zu unterscheiden. Zwei Dinge machen das Smartphone allerdings spannend.

Wäre man böse, man könnte sagen, LG habe den Deutschlandstart des LG V40 ThinQ etwas verschlafen. Früh angekündigt, kam das Smartphone erst spät, genauer im Januar 2019, auf den Markt. Und jetzt gibt es mit dem LG V50 ThinQ schon einen Nachfolger. Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Wer sich das Datenblatt genau durchliest, wird einige Unterschiede finden.

5G kommt zu früh

Wichtigstes Detail: Das LG 50 ThinQ unterstützt 5G. Mit dem LTE-Nachfolgestandard soll das mobile Internet bis zu 20-mal schneller als aktuell werden. Damit ist das Smartphone fit für die Zukunft, die in Deutschland allerdings noch etwas auf sich warten lässt. Hierzulande sind die Frequenzen noch gar nicht versteigert. Das Problem kennt LG auch selbst. Laut Pressemitteilung arbeite man mit Netzanbietern in den "USA, Südkorea, Australien sowie eine Reihe europäischer Länder" zusammen. Deutschland wird nicht explizit genannt.

Mit Blick auf 5G hat LG den Akku vergrößert. Der im V40 ThinQ hatte eine Kapazität von 3300 mAh. Beim V50 ThinQ kommt die Batterie auf 4000 mAh. Dazu wechselt LG den Prozessor beim V50 ThinQ. Statt des Snapdragon 845 kommt der 855 zum Einsatz, der unter anderem mehr Leistung bietet.

Ansteck-Bildschirm statt Klapp-Display

Außerdem will das Unternehmen aus Südkorea ein wenig bei den Falt-Smartphones mitspielen. Zwar hieß es vor dem Mobile World Congress, ein eigenes Foldable würde man in Barcelona nicht zeigen. Dafür hat sich der Hersteller aber etwas anderes ausgedacht. "Dual Screen" heißt der Ansteck-Bildschirm, den ihr mit dem Smartphone verbinden könnt, um es um ein zweites Display zu erweitern. Das Gadget misst 6,2 Zoll in der Diagonalen und bietet eine Auflösung von 2160 x 1080 Pixeln.

Ihr könnt euch auf beiden Bildschirmen unterschiedliche Inhalte anzeigen lassen. Während ihr einen Film schaut, könnt ihr nebenbei zum Beispiel im Internet nach Infos zum Streifen suchen. In Spielen wird der Bildschirm zum Controller. Ein weiterer Modus erlaubt es euch, vier Apps gleichzeitig laufen zu lassen – zwei pro Display. Schade: Stufenlos verstellbar ist das Scharnier nicht. Der Dual Screen kann nur in zwei Positionen justiert werden. Den Strom bekommt das Gadget über Pogo Pins vom Akku des V50 ThinQ. Und der hat ja zum Glück mehr Kapazität.

Preise für Telefon und Zubehör nannte LG noch nicht.

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