Löwe, Drache und Co. in iOS 11.3: So sehen die neuen Animojis aus

Irgendwo zwischen gefährlich und süß: der neue Animoji-Drache von Apple
Irgendwo zwischen gefährlich und süß: der neue Animoji-Drache von Apple(© 2018 Apple)

In diesem Frühjahr landet iOS 11.3 auf iPhones und iPads. Das Update bringt nicht nur neue Software-Features, die die Bedienung vereinfachen sollen. iPhone-X-Nutzer dürfen sich vor allem über neue Animojis freuen.

Die Animojis sorgten auf der Präsentation des iPhone X im September für Begeisterung, da sie die Technik hinter der Gesichtserkennung FaceID spielerisch nutzbar machen. So übertragen sie die Gesichtsausdrücke des Nutzers in Echtzeit auf ein animiertes Emojis bzw. "Animoji", das sich dann sogar mit Sprachaufzeichnungen direkt per iMessage verschicken lassen.

Mit iOS 11.3 gibt es vier neue Animojis, die iPhone X-Nutzer die Möglichkeit geben, sich durch einen Löwen, Bären, Drachen oder Totenkopf auszudrücken. Im Zusammenspiel mit dem A11 Bionic Chip und der TrueDepth Kamera des iPhone X werden über 50 verschiedene Gesichtsmuskelbewegungen erfasst, analysiert und im Anschluss animiert, so dass die Nutzer Animoji-Nachrichten als einer von 16 verschiedenen Charakteren versenden können.

ARKit erweckt Bilder zum Leben

Auch ARKit hat Apple verbessert: Neben horizontalen Flächen wie Tischen und Stühlen kann die Augmented-Reality-Schnittstelle nun auch virtuelle Objekte auf vertikalen Flächen wie Wänden und Türen erkennen und platzieren und unregelmäßig geformte Flächen wie runde Tische exakter abbilden. Um die Position von 2D-Bildern wie Zeichen, Plakate und Kunstwerke zu finden und zu erkennen, kann ARKit mit Hilfe von sogenannten "Computer Vision"-Technologien diese Bilder aus der realen Welt in AR-Erlebnisse integrieren, wie beispielsweise das Ausstatten eines Museums mit interaktiven Exponaten oder das zum Leben erwecken eines Filmplakats. Zudem soll der Blick auf die reale Welt durch die Kamera künftig über eine um 50 Prozent höhere Auflösung verfügen und unterstützt den Autofokus für noch schärfere Perspektiven.

Stichwort: Akku

iOS 11.3 bringt zudem neue Funktionen mit, um den Zustand der Batterie anzuzeigen und dem Nutzer zu empfehlen, ob eine Batterie gewartet werden muss. Man findet sie dann unter Einstellungen | Batterie. Die Funktionen sind für iPhone 6 und neuer verfügbar. Darüber hinaus können Anwender feststellen, ob die Strom-Management-Funktion, die erstmals mit iOS 10.2.1 eingeführt wurde, aktiviert ist und auswählen, ob diese abgeschaltet werden soll.  Unter Einstellungen | Batterie verwaltet diese Funktion dynamisch die maximale Leistung, um unerwartete Abschaltungen zu verhindern. Sie ist für iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone SE, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone 7 und iPhone 7 Plus verfügbar. Diese Funktionen werden allerdings erst in einer späteren iOS 11.3 Beta-Version verfügbar sein.

Was ist außerdem neu?

Mit iOS 11.3 soll Apple Music bald das Zuhause für Musikvideos werden. Nutzer können alle gewünschten Musikvideos ohne Werbeunterbrechungen streamen. Sie können außerdem die angesagtesten neuen Videos, Klassiker oder Videos ihrer Lieblingskünstler fortlaufend in neuen Musikvideos-Wiedergabelisten entdecken. Darüber hinaus führt Apple Business Chats ein, die Nutzern eine neue Möglichkeit geben sollen, direkt mit Unternehmen innerhalb von iMessage zu kommunizieren. Vorerst allerdings nur in den USA. Eine neue "Health Records"-Funktion bringt zudem Krankenhäuser, Kliniken und die bestehende Health App zusammen, um es Anwendern einfach zu machen, ihre verfügbaren medizinischen Datensätze von verschiedenen Anbietern einzusehen, wann immer sie wollen.

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