Lytro Illum: Profi-Lichtfeldkamera sorgt für Aufsehen

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Ihr volles Potential zeigt die Lytro Illum mit Lichtfeld-Technik erst beim Betrachten der Bilder mit unterschiedlichen Einstellungen
Ihr volles Potential zeigt die Lytro Illum mit Lichtfeld-Technik erst beim Betrachten der Bilder mit unterschiedlichen Einstellungen(© 2014 Lytro)

Höhere Auflösung und mehr Kontrolle des Fotografen über seine Bilder: Die am 22. April der Öffentlichkeit vorgestellte Lytro Illum wurde im Vergleich zum Vorgängermodell in vielen Bereichen deutlich verbessert.

Lichtfeldkameras haben gegenüber anderen Kameras einen entscheidenden Vorteil: Vor dem Bildsensor befindet sich ein Gitter aus Mikrolinsen, mit dem nicht nur die Intensität der einfallenden Lichtstrahlen gemessen werden kann, sondern auch deren Farbe und Richtung. Dadurch könnt Ihr mit einer Lichtfeld-Kamera wie der Lytro Illum 3D-Bilder und auch Fotos aufnehmen, bei denen Ihr noch im Nachhinein wählen könnt, auf welchem Detail im Bild der Fokus liegen soll.

Auswirkung auf mobile Geräte

Schon im Juni 2011, noch vor Erscheinen der ersten Lytro-Kamera, hatte sich Steve Jobs mit dem Lytro-Gründer Ren NG getroffen, um sich Inspiration für Verbesserungen der iPhone-Kamera zu holen. Die erste Lytro-Kamera erschien 2012 und ist seit Juli 2013 auch auf dem deutschen Markt erhältlich. An ihr wurde vor allem die niedrige Auflösung kritisiert, die der neuen Technik nicht gerecht würde – ein Problem, das bei der neuen Lytro Illum anscheinend behoben wurde. Die Kamera ermöglicht Aufnahmen mit 40 sogenannten "Megarays", was übertragen auf herkömmliche Werte etwa 4 MP bedeutet, berichtet Mashable. Zum Vergleich: Die erste Lytro-Kamera besaß eine Auflösung von 11 Megarays, also etwa 1,1 MP.

Wie wichtig eine gute Kamera für den Verkaufswert eines Smartphones ist, zeigt die Entwicklung der letzten Zeit. Die Hersteller versuchen zunehmend, sich nicht nur in Bezug auf die Megapixel zu überbieten, sondern probieren sich zunehmend auch in anderen Verbesserungen wie etwa einer größeren Tiefenschärfe. Das beweist derzeit unter anderem das HTC One M8, das diesen Effekt durch zwei rückseitige Kameras erzeugen kann.

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