Makabres Killer-Feature: Smarter töten mit Google Glass

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Google Glass wird bei Tracking Point zum Zielfernrohr.
Google Glass wird bei Tracking Point zum Zielfernrohr.(© 2014 Screenshot YouTube/trackingpoint)

Es gibt zwei Branchen, die sich auf jede neue Technik stürzen: Die Erwachsenenunterhaltung und das Militär. Aus letzterem Bereich stammt die neueste Anwendung für Google Glass und macht das Töten für Schützen sicherer.

Technik kann unterhaltsam, aber auch tödlich sein: Selbst eine unschuldige smarte Brille wie Google Glass spielt nicht nur in Pornofilmen eine Rolle, sondern soll bald das Töten erleichtern. Die Zielfernrohre aus der AR-Serie des texanischen Startups Tracking Point verfügen über ein WLAN-Modul und können ihr Videosignal drahtlos zu Tablets, Smartphones und seit Neuestem auch zu Googles Datenbrille streamen.

Während die Zielfernrohre mit ihren Lasern, Sensoren und anderen Chips es selbst ungeübten Jägern ermöglichen sollen, ein bewegliches Ziel aus über 900 Metern Entfernung zu treffen, bietet die Verbindung zu Google Glass einen weiteren Vorteil für den Schützen: Er muss nicht mehr aus der Deckung kommen, um sein Ziel ins Visier zu nehmen, sondern braucht sein Gewehr nur noch um die Ecke oder über den Schutzwall zu halten. Tiere entdecken so den Jäger nicht so leicht, gegnerische Kämpfer hätten es schwerer, einen Soldaten zu treffen.

Aber es geht auch ganz anders: Wer beim Töten im Wald oder auf dem Schlachtfeld ein Fashion Statement setzten will, greift nicht nur zum Maschinengewehr, sondern setzt die Google Glass der Designerin Diane von Fürstenberg auf. Mode oder Militär? Es dürfte klar sein, welche Branche Googles Ingenieure besser gefallen dürfte.

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