Mark Zuckerberg enthüllt 10-Jahresplan für Facebook

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Facebook 2025: Die große Vision war schon immer Mark Zuckerbergs besondere Spezialität..
Facebook 2025: Die große Vision war schon immer Mark Zuckerbergs besondere Spezialität..(© 2014 CC: Flickr/Brian Solis)

Starke Quartalszahlen präsentiert und an der Börse doch unter die Räder gekommen – das war die Bilanz der Facebook-Bilanz gestern. Vor allem der Ausblick auf die explodierenden Kosten im nächsten Jahr schockierte Investoren. Doch Konzernchef Mark Zuckerberg enthüllt noch mehr: Seine große Vision für die nächsten zehn Jahren. Der Facebook-Chef hat in der zweiten Dekade des Social Networks vor allem mit seinen Tochtergesellschaften einiges vor...

Es ist bekanntlich nie genug: 64 Prozent Umsatzwachstum und 90 Prozent Gewinn im September-Quartal? Nicht gut genug, wenn gleichzeitig die Kosten explodieren.  50 bis 70 Prozent  mehr will Facebook nächstes Jahr ausgeben, was an der Börse auf Entsetzen, aber zumindest bei Business Insider-Chefedakteur Henry Blodget auf viel Verständnis stößt.

„Indem sich Zuckerberg dafür entscheidet, aggressiv in die Zukunft zu investieren, wird Facebook für seine vier wichtigsten Konstanten Werte erschaffen: Nutzer, Mitarbeiter, Aktionäre und die Gesellschaft“, adelt Blodget Konzernchef Zuckerberg.

Keine Frage: Mark Zuckerberg hat einmal mehr unterstrichen, dass er langfristig denkt. Das gilt erst recht für Facebook als Gesamtkonstrukt. Die nächsten 665 Millionen Nutzer, mit denen das weltgrößte Social Network seine zweite Milliarde Mitglieder komplettiert? Geschenkt. Zuckerberg will bekanntlich am liebsten jeden Erdenbürger auf dem Planet Facebook begrüßen.

Zuckerbergs Vision: Auch WhatsApp, Instagram und Oculus Rift sollen Milliarden-Grenze knacken!

Auch mit WhatsApp hat der 30-Jährige trotz der bislang sehr dürftigen Geschäftsentwicklung einiges vor. „Es gibt nicht so viele Unternehmen, die das Potenzial besitzen, eins, zwei, oder drei Milliarden neue Mitglieder hinzuzufügen“, erklärte Zuckerberg am Rande des Mobile World Congress in Barcelona bereits im Februar.

Tatsächlich hat der Facebook-Gründer diesen Anspruch für alle prominenten Dienste: den Facebook Messenger, die Facebook-Suche, Video, den NewsFeed, Instagram und Oculus Rift! Über eine Milliarde Nutzer für den Messenger, die Facebook-Suche, Video-Bereich und den NewsFeed sind nicht die größte Hürde, die Zuckerberg allein durch die Dynamik seiner Kernmarke Facebook früher oder später nehmen wird. 864 Millionen Menschen nutzen Facebook schließlich jetzt schon – täglich.

In der anschließenden Telefonkonferenz ließ Zuckerberg gestern etwa durchblicken, dass Facebook-Videos im August während der Ice Bucket Challenge in der Spitze von 440 Millionen Mitgliedern gesehen wurden. WhatsApp bringt es aktuell bereits auf 600 Millionen Nutzer, auf Instagram teilen knapp unter 250 Millionen Mitglieder ihre Fotos.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre will der Facebook-Chef auch hier die Milliarde-Grenze sehen. Erst wenn die kritische Masse erreicht ist, will Zuckerberg wie schon bei Facebook die Monetarisierung aggressiver vorantreiben.  Bekanntlich erst vor zwei Jahren hat Facebook überhaupt begonnen, mobile Anzeigen zuzulassen – heute werden damit zwei Drittel der gesamten Werbeerlöse eingefahren.

Oculus soll nächste Ära des Social Network ermöglichen

Doch das ist nur das Zeitfenster bis Ende des Jahrzehnts. In den 2020er Jahren schwebt Zuckerberg dann eine ganz neue Social Network-Ära vor: Das Augmented Reality-Zeitalter. Hier kommt Oculus Rift ins Spiel: „Als wir Oculus übernommen haben, habe ich darauf hingewiesen, dass wir eine Langzeit-Wette auf die Zukunft des Computings eingehen“, stellt Zuckerberg klar.

„Alle zehn bis 15 Jahre etabliert sich eine neue Plattform, und wir glauben, dass die Virtual und Augmented Reality maßgeblicher Bestandteil dieser Plattform sein werden. (…) Wir sind auf dem richtigen Weg und haben noch eine lange Reise vor uns…“ In anderen  Worten:  Das Facebook des Jahres 2025 wird wohl nur noch mit Oculus Rift so richtig Spaß machen…


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