Mark Zuckerberg zu Messenger-Zwang und T-Shirt-Faible

Die grauen T-Shirts nehmen Mark Zuckerberg täglich eine Entscheidung ab
Die grauen T-Shirts nehmen Mark Zuckerberg täglich eine Entscheidung ab(© 2012 CC: Flickr/jdlasica)

Was wolltet Ihr immer schon einmal von Mark Zuckerberg wissen? Der Facebook-CEO hat sich bei der öffentlichen Veranstaltung "Q&A with Mark" mit Fragen von Nutzern auseinandergesetzt, die bereits Anfang November angekündigt worden war. Unter anderem versuchte er zu erklären, warum Facebook den Messenger nun als separate Anwendung anbietet.

Die Abspaltung des Messengers erklärte Mark Zuckerberg mit einem "besseren Erlebnis", berichtet The Verge. Der vorrangige Zweck von Facebook selbst sei die Funktion als News-Feed – dem hätte die Messenger-Funktion auf Dauer im Wege gestanden. Messenger-Dienste hätten im Laufe der Zeit an Bedeutung gewonnen, und diesem Umstand wollte Facebook mit einer eigenen App Rechnung tragen. Nachrichten über den Messenger zu schicken, gehe schneller, als dieses über die Facebook-App zu tun. Er gestand aber auch ein, dass es eine hohe Anforderung an die Nutzer sei, eine Extra-App herunterzuladen und zu nutzen.

"Ich bin keine coole Person"

Auf seine Vorliebe für graue T-Shirts angesprochen, antwortete Mark Zuckerberg laut Mashable, dass er keine coole Person sei und auch nie versucht habe, cool zu sein. Die grauen T-Shirts nähmen ihm die tägliche Entscheidung ab, was er anziehen solle. "Selbst kleine Entscheidungen zu dem, was du anziehen sollst oder was du zum Frühstück essen sollst, können dich ermüden."

Außerdem äußerte Mark Zuckerberg aufrichtig seine Meinung zum Film "The Social Network" von 2010, der die Entstehung von Facebook und damit auch einen Teil seines Lebens nachzeichnet. "Sie haben einen Haufen Dinge erfunden, den ich verletzend fand", sagte er. Vor allem die Aussage des Films, dass er Facebook nur erfunden habe, um Frauen kennenzulernen, sei frei erfunden. Schon während der Gründung von Facebook sei er mit seiner jetzigen Frau ausgegangen.

Einen Video-Mitschnitt der ganzen Veranstaltung könnt Ihr Euch auf der eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite ansehen.

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