Mein 5G Podcast: Wie das Mobilfunknetz unseren Wäldern helfen kann

Mit 5G-Sensornetzwerken könnten Förster bei ihrer Arbeit auf Echtzeitdaten zum Status der Wälder zurückgreifen.
Mit 5G-Sensornetzwerken könnten Förster bei ihrer Arbeit auf Echtzeitdaten zum Status der Wälder zurückgreifen.(© 2020 picture alliance Jan Eifert)

Die vierte Folge des M5G-Podcasts ist da und widmet sich einer besonderen Idee für den Einsatz der 5G-Technologie, die gleich mehrere ihrer Aspekte nutzt. Dr. Friedrich Förstner, Mitbegründer des Startups foldAI spricht im Interview mit Florian Bogenschütz, dem Chef des Telefónica-Startup-Inkubators Wayra, darüber, wie das neue Mobilfunknetz in Zukunft unseren Wäldern und auch Städten helfen kann.

Förster geben ihr Bestes, um Wälder gesund, widerstandsfähig und produktiv zu halten. Die Ökosysteme sind aber riesig und äußerst komplex, was es sehr aufwendig macht, immer schnell auf Probleme zu reagieren. Das Startup foldAI will Förstern mit modernster Technik auf 5G-Basis unter die Arme greifen – und ihnen in Echtzeit umfassende Daten zu den von ihnen bewirtschafteten Waldgebieten zur Verfügung stellen.

Alle Folgen des Mein-5G-Podcasts

Sensornetzwerke für gesunde Wälder werden erst durch 5G möglich

Die Basis des Ganzen ist ein gigantisches Netzwerk aus Sensoren, das in den Wald eingebettet wird. Jede Einheit trage Dr. Förstner zufolge dazu bei, umfassende Daten zu Faktoren wie Licht, Feuchtigkeit, Bewegungen und beispielsweise auch Parasitenbefall zu liefern. Erst mit 5G wird aber so ein großes Netz von Sensoren-Plattformen möglich.

Von tausenden Sensoren müssen Unmengen an Daten möglichst in Echtzeit versendet und ausgewertet werden, damit beim Förster ein aufbereiteter Statusbericht mit den neuesten Veränderungen im Wald eingehen kann. 5G ermöglicht nicht nur die schnelle Übertragung dieser gewaltigen Datenmengen, sondern es sorgt auch dafür, dass die Sensoren dabei extrem wenig Energie verbrauchen. Da ein regelmäßiges und manuelles Aufladen so vieler Sensoren unmöglich ist, stellt dies eine Kernanforderung dar, welche erst mit 5G bewältigt werden kann.

Einsatz in Städten soll für höhere Lebensqualität sorgen

Aber selbst abseits des Waldes können in den Augen von Dr. Förstner die Sensornetzwerke für Verbesserungen sorgen. Beispielsweise könnte die Technologie dabei helfen, die Infrastruktur dynamischer aufzubauen, sei es im Rahmen der Verkehrssteuerung oder auch des Grünzonen-Managements.

Die Podcast-Folge von Mein 5G zeigt auf interessante Weise eine ganz neue Richtung auf, in der 5G eine Bandbreite an Verbesserungen ermöglichen kann. Außerdem erfahren wir, wie das Startup foldAI von der Zusammenarbeit mit dem Telefónica-Innovations-Hub Wayra profitiert – und wie die in München etablierte Startup-Community rund um Wayra dafür sorgt, dass auch andere Startups sich effizient um ihre Projekte kümmern, Fortschritte erzielen und Herausforderungen bewältigen können.


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