"Meine Freunde suchen": Mutter findet dank iPhone-App verschollene Tochter

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"Meine Freunde suchen" (rechts oben) auf dem iPhone Xs Max
"Meine Freunde suchen" (rechts oben) auf dem iPhone Xs Max(© 2019 CURVED)

Nicht nur die Apple Watch befreit Menschen immer wieder aus brenzligen Situationen. Dank der App "Meine Freunde suchen" ist auch das iPhone dazu in der Lage. Die Anwendung ermöglichte es nun einer Frau, ihre vermisste Tochter ausfindig zu machen.

Die 17-jährige Macy Smith hätte eigentlich längst zuhause sein sollen. Doch auf dem Pilot Mountain im US-Bundesstaat Notch Carolina kam sie vom Weg ab, wie AppleInsider berichtet. Ihr Fahrzeug überschlug sich auf einer nassen Straße und rollte einen über sieben Meter langen Damm hinunter, bevor es schließlich zum Stehen kam. Nachdem ihre Mutter Catrina Alexander vergeblich versucht hatte, Macy zu erreichen, öffnete sie die iPhone-App "Meine Freunde suchen".

Teenagerin unter Auto eingeklemmt

Ein Jahr zuvor hatten Mutter und Tochter beschlossen, ihren Standort über "Meine Freunde suchen" via GPS miteinander zu teilen. Ein weise Entscheidung, wie sich nun herausstellen sollte. Denn über die iPhone-App stellte Catrina Alexander fest, dass sich Macy seit einiger Zeit an einem bestimmten Ort aufhielt. Dass sie sich nicht zurückmeldetet hatte, sei untypisch für sie gewesen, gab Alexander später zu Protokoll.

Wohl auch deswegen machte sie sich auf den Weg zu dem Standort, den "Meine Freunde suchen" auf dem iPhone anzeigte. Und tatsächlich: Macy befand sich dort – eingeklemmt unter ihrem Auto. Ein klarer Fall für den Notruf. Nach einer Weile trafen die Rettungskräfte ein, befreiten die Teenagerin und eilten mit ihr in ein Krankenhaus.

Plädoyer für "Meine Freunde suchen"

Für die Mutter sei das Erlebnis ein Schock gewesen: "Ich kann nicht beschreiben, wie es war, die GPS-Ortung auf meinem Smartphone zu verfolgen. Wie sich meine Markierung ihrer näherte und auf einmal die Reifenspuren zu entdecken." Glücklicherweise endete der Vorfall glimpflich. Macy Smith blieb nahezu unverletzt.

Sie werde ihren Arm eine Zeit lang nicht spüren können, heißt es. Ansonsten sei er aber in Ordnung. Nach dem Unfall ihrer Tochter legt Catrina Alexander anderen "Meine Freunde suchen" ans Herz: "Ich hoffe, dass alle Eltern und Teenager ihre Familien dazu ermuntern werden, die App zu nutzen."


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