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Mi 4i: Xiaomi gibt Antworten auf offengebliebene Fragen

Xiaomi-Vizepräsident Hugo Barra baut das Mi 4i auseinander und beantwortet Fragen zu dem Gerät.
Xiaomi-Vizepräsident Hugo Barra baut das Mi 4i auseinander und beantwortet Fragen zu dem Gerät. (© 2015 Youtube/PhoneRadar )
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28.04.15 von

Jan Johannsen

Das Xiaomi Mi 4i zeigt in einem Tear-Down-Video sein beeindruckendes Innenleben. Da Firmen-Vizepräsident Hugo Barra persönlich das Smartphone auseinander schraubt, beantwortet er nebenbei auch ein paar Fragen zu dem neuen Mittelklassegerät.

Bei einem internen Termin hat Hugo Barra das Xiaomi Mi 4i für andere Mitarbeiter des Unternehmens auseinander gebaut und zeigt ihnen unter anderem das kleine Motherboard, auf dem die Technik Platz gefunden hat. Da Phoneradar.com die ganze Aktion filmen durfte, können wir uns den Tear Down nicht nur in bewegten Bildern ansehen, sondern bekommen nebenbei noch einige Antworten auf Fragen zu dem Mittelklasse-Smartphone, die bei der Vorstellung unbeantwortet blieben.

Barra zeigt mit Stolz das Motherboard des Mi 4i, das nach seinen Angaben noch einmal deutlich verkleinert wurde - zum Vergleich zeigt er das Motherboard des Xiaomi Mi Note - und trotzdem die komplette Technik enthält. Zudem habe Xiaomi durch das kleinere Motherboard zusätzlichen Platz für den Akku gewonnen, der zwar auch flach ist, aber groß genug, um mehr Kapazität zu bieten als die Batterien von Galaxy S6, HTC One M9 und Co.

Keine microSD-Karte, Akku nicht austauschbar und

Auch wenn Barra in dem Video zeigt, wie sich das Mi 4i auseinander schrauben lässt, so wird der Akku doch nicht vom Nutzer austauschbar sein. Außer Ihr wollt Euch selbst mit dem Schraubenzieher ans Werk machen.

Was Barra außerdem verrät: Nur das weiße und das schwarze Gehäuse des Mi 4i werden matt sein. In Orange, Pink und Himmelblau wird das Smartphone dagegen glänzen und anfälliger für Fingerabdrücke sein.

Auf die Möglichkeit, den internen Speicher mit einer microSD-Karte zu erweitern, hat Xiaomi aus Platzgründen verzichtet. Warum aber man nicht statt der zweiten SIM-Karte eine Speicherkarte einlegen kann - was zum Beispiel beim Phicomm Passion funktioniert - bleibt unklar. Von dem 16 Gigabyte großen internen Speicher sind etwas mehr als fünf Gigabyte von Android Lollipop und der Benutzeroberfläche MIUI belegt, womit knapp elf Gigabyte für Eure Daten zur Verfügung stehen. Eine Variante des Mi 4i mit 64 Gigabyte internem Speicher ist derzeit nicht geplant. Xiaomi will nach eigenen Angaben aber auf die Nutzer hören und bei entsprechendem Interesse eine Version mit mehr Speicherplatz anbieten.

MIUI 6 im finalen Look für Lollipop

Darüber hinaus verriet das anwesende Team von Xiaomi noch, dass die Version von MIUI 6 auf dem Mi 4i dem finalen Look der Benutzeroberfläche auf Xiaomi-Smartphones mit Android Lollipop entspricht. Es gibt also nur einige neue Funktionen, aber keine optischen Veränderungen im Vergleich zu anderen Geräten mit MIUI 6 und Android Kitkat.

Beim Xiaomi Mi 4i kommt übrigens kein Gorilla Glass zum Einsatz. Das aber speziell für den den Hersteller entworfene Corning OGS - steht für "One Glass Solution" - bündelt drei Einzelteile in einem extrem dünnen Bauelement: Das Display, das Touch Panel und eine Glasoberfläche, die genauso kratzfest sein soll wie Gorilla Glass 3. Die Helligkeitserkennung ist dauerhaft aktiviert, damit das Display bei Sonnenlicht, wie vom Hersteller geplant, die dunklen Bereiche im Bild aufhellen kann.

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