Mi Pad: Xiaomi stellt starken iPad-Konkurrenten vor

Einen Termin für den Release des Xiaomi Mi Pad außerhalb Chinas gibt es bislang noch nicht
Einen Termin für den Release des Xiaomi Mi Pad außerhalb Chinas gibt es bislang noch nicht(© 2014 Facebook/Xiaomi)

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Xiaomi stellte am 15. Mai in Peking das Mi Pad vor. Der chinesische Smartphone-Hersteller präsentiert damit ein selbstbewusstes Tablet, das mit durchaus beeindruckender Hardware aufwartet und erstmals auf Nvidias Tegra K1 Prozessor setzt.

7,9 Zoll misst die Diagonale des Bildschirms, der mit 2048 x 1536 Pixeln auflöst. Eine knackige Darstellung von Inhalten sollte damit in jedem Fall möglich sein. Wie sich das Mi Pad mit seinem flotten 2,2 GHz-Prozessor des Grafikkartenherstellers Nvidia in der Praxis macht, wird sich allerdings noch zeigen müssen. Das Betriebssystem namens MIUI basiert auf Android. Mehr als nackte Infos und ein ansehnliches Äußeres, das wohl nicht ganz zufällig eine frappierende Ähnlichkeit mit dem iPad besitzt, gab es auf dem Event nicht. Ab Juni sollen erste Testverkäufe in begrenztem Rahmen beginnen.

Apple als Maß der Dinge

Die übrigen Spezifikationen deuten schon mal auf einen potenten Apple-Konkurrenten hin: Sechs unterschiedliche Gehäusefarben, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, 16 oder 64 Gigabyte interner Speicher, erweiterbar per SD-Karte um 128 Gigabyte, sowie eine fünf Megapixel-Frontkamera sollen das Tablet attraktiv machen. Xiaomi-CEO und Mitbegründer Lei Jun stellte die hochgesteckten Ziele seines Unternehmens klar: "Wir hoffen, Druck auf Apple auszuüben". Damit das gelingt, muss auch der Preis stimmen. Für die 16 GB-Variante werden umgerechnet 176 Euro fällig, für 64 GB knapp 200. Wie sich die Preisgestaltung außerhalb Chinas gestaltet, bleibt abzuwarten.

Übrigens hat es auch Nvidia mit einem eigenen Tegra-Tablet auf Apple abgesehen, nimmt dabei aber das iPad mini aufs Korn. Allzu viel ist bis auf den Codenamen "Mocha" noch nicht bekannt, ordentlich Leistung scheint das Gerät aber zu liefern.


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