Microsoft-Patentantrag weist auf Smartwatch-Pläne hin

Links die komplette Microsoft Smartwatch auf einer Basis-Station. Das Bild rechts beschreibt, wie das Armband abgenommen werden kann
Links die komplette Microsoft Smartwatch auf einer Basis-Station. Das Bild rechts beschreibt, wie das Armband abgenommen werden kann(© 2014 US Patent & Trademark Office)

Nach mehr als einem Jahrzehnt der Abstinenz scheint sich Microsoft wieder in den Wearable-Markt ausbreiten zu wollen. Laut einem im Oktober 2012 eingereichten Patentantrag, der Anfang Mai öffentlich zugänglich wurde, scheint der Konzern sich einige Design-Elemente für eine Fitness-Smartwatch sichern zu wollen, wie PCMag entdeckte.

Der Patentantrag beschreibt einen kleinen, tragbaren Computer an, der mit einem Rahmen mit einem elastischen Band verbunden werden kann. Auf der Oberseite soll das Gerät ein Display und auf der Unterseite elektrische Kontakte, einen optischen Biosensor und einen Datenanschluss aufweisen – soweit, so normal. Die Besonderheit ist, dass das fiktive Gerät von seinem Armband abgenommen und auf eine Docking-Station gesetzt werden kann, um dort aufgeladen oder auch ausgelesen zu werden.

Abnehmbares Armband als einzige Innovation?

Der Mechanismus, der es erlaubt das Gerät zum Laden und zur Datenübertragung vom Armband zu trennen, ist offenbar das einzige echte Alleinstellungsmerkmal der im Patentantrag beschriebenen Smartwatch. Die restlichen Funktionen klingen nicht wirklich besonders: Bereits existierende Geräte wie das Nike+ FuelbandSE oder die Samsung Gear Fit können all die übrigen Dinge auch. Wichtig ist dennoch: Microsoft scheint sich Gedanken in Richtung Nutzbarkeit eines Fitness-Trackers gemacht zu haben. In dieser Kategorie von Wearables haben Windows Phone Nutzer gegenüber Besitzern von iOS- und Android-Geräten bisher das Nachsehen. Ob Nadella, Gates und Co. derartige Pläne tatsächlich in die Tat umsetzen werden, ist eine andere Frage.


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