Microsoft Surface Go ist nicht leicht zu reparieren

Das Microsoft Surface Go punktet mit einem schicken Design. Doch wie ist es um die inneren Werte bestellt? Die Spezialisten von iFixit haben das Tablet aufgeschraubt und einmal ganz genau hingeschaut – mit schlimmer Erkenntnis.

Im Teardown von iFixit, bei dem das Gerät fachmännisch zerlegt wird, geht es unter anderem um die Reparierbarkeit des Microsoft Surface Go. Und die scheint beim günstigen iPad-Konkurrenten nicht gegeben zu sein. Das Portal kommt auf einen "Repairability Score" von 1. Der höchstmögliche Wert liegt bei 10.

Viel Klebstoff, keine Updates

Das Glas lasse sich beispielsweise kaum entfernen, ohne es zu brechen, heißt es im Fazit. Dieser Arbeitsschritt sei aber bei jeder Reparatur nötig und durchaus auch möglich – aber eben "schrecklich kompliziert". Das Problem sei unter anderem, dass Microsoft bei vielen Komponenten auf reichlich Klebstoff setze. Bemängelt wird zudem der nicht modulare Aufbau. Dies habe zur Folge, dass defekte Verschleißteile nur schwer und teuer zu reparieren seien.

Wenn das Microsoft Surface Go einen Computer ersetzen solle, gibt es laut den Testern einen entscheidenden Haken: Das Tablet lässt sich anscheinend nicht aufrüsten. Updates sind offenbar nicht vorgesehen, was die "die Lebensdauer des Geräts erheblich einschränkt". Beeindruckt zeigt sich das Portal zudem, dass der Hersteller das Tablet lüfterlos konzipiert hat. Um Wärme kümmern sich etwas Kupferabschirmung und Wärmeleitpaste.

Das Microsoft Surface Go erscheint in zwei Ausführungen mit WLAN und ohne LTE, wobei eine dritte Variante mit Mobilfunk noch folgen soll. Der Preis bewegt sich je nach Modell zwischen 449 und 599 Euro. Am 28. August 2018 erfolgt der Marktstart.


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