Mircrosoft steigert Umsatz

Für Microsoft ist das erste Geschäftsquartal mit einer Umsatzsteigerung von sieben Prozent erfolgreich verlaufen. Das liegt vor allem an dem firmeneigenen Produkt Office. Durch den Zuwachs von 5,74 Milliarden Dollar steht der Konzern derzeit bei einem Umsatz von 17,37 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit diesem Gewinn gerechnet. An der Frankfurter Börse änderte sich durch die Meldung nichts.

Windows 7 hat nur um zwei Prozent zugelegt. Das könnte auch mit den immer mehr stockenden Verkäufen von PCs zusammenhängen, die das Betriebssystem von Haus aus nutzen.
Im Smartphone- und Tablet-Markt konnte die Firma bisweilen noch nicht punkten. Im Vergleich zu den Quartalen davor, ist Windows aber wieder auf einem guten Weg. Damals war der Umsatz rückläufig. Mit Windows 8 könnte Microsoft auch den Tablet-Markt erobern und so wieder einen deutlichen Gewinn bei den Betriebssystemen einfahren.

Der Analyst Trip Chowdhry (Global Equities Research) sieht das anders, wie er gegenüber Reuters sagte:
"Mit der nächsten Variante eines bestehenden Produkts daherzukommen, ist keine Strategie. Irgendwie hat es Microsoft versäumt, neue Märkte auszuloten, sowohl aus Produkt- als auch als Geschäftsperspektive. In einem zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wäre ich überrascht, wenn die Unternehmen auf Windows 8 umsatteln. Und gerade an Versionswechseln verdient Microsoft viel Geld."

Die Internet-Sparte von Microsoft schreibt weiterhin rote Zahlen.
Aber auch hier wird ein leichter Erfolg vermeldet. Insgesamt hat das Unternehmen fünf Milliarden Dollar ins Onlinegeschäft investiert, damit es auf der Höhe von Google sein kann.

Aus dem Trend des Cloud Computing schlägt Microsoft eine Umsatzsteigerung von etwa zehn Prozent heraus. Etwa gleich sieht es bei der Xbox aus.
Circa 600 Millionen Dollar veräußerte die Firma im laufenden Geschäftsjahr. Das dürfte wohl nicht zuletzt am Kauf von Skype gelegen haben.