Misfit: Xiaomi investiert in US-Wearable-Startup

Misfit will seinen Tracker Shine durch die Kooperation mit Xiaomi in China besser vermarkten
Misfit will seinen Tracker Shine durch die Kooperation mit Xiaomi in China besser vermarkten(© 2014 CURVED)

Beitrag zur Investitionsrunde für Misfit: Das Startup-Unternehmen aus San Francisco ist zwar nicht mehr von externen Geldgebern abhängig, nimmt den Geldsegen seiner 40 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde aber dankend an. Unter den Investoren: der chinesische Smartphone-Senkrechtstarter Xiaomi.

Xiaomi kommt die Beteiligung gelegen, um einen Fuß in die Tür des US-Marktes für Fitness-Wearables zu bekommen. Andersherum kann Misfit durch die Zusammenarbeit seine Stellung in China weiter ausbauen, berichtet TechCrunch. "Für uns ist China wahrscheinlich der Lieblingsmarkt", sagte Misfit-CEO Sonny Vu in einem Interview. Der Markt biete alleine aufgrund seiner Größe viele Möglichkeiten, selbst wenn Einkommensunterschiede berücksichtigt würden.

Misfit Shine vs. Xiami Mi Band?

Auf den ersten Blick klingt die Zusammenarbeit von Xiaomi und Misfit nicht zwingend vorteilhaft, da beide Unternehmen mit ihren Fitness-Trackern konkurrieren. Allerdings hat Xiaomi mit seinem Mi Band, das bereits für 13 Dollar erhältlich ist, eine ganz andere Käuferschicht im Auge als Misfit mit seinem Fitnes-Tracker Shine, der rund 100 Dollar kostet.

"Die Person, die ein 13-Dollar-Band kauft, unterscheidet sich stark von der, die den 100 Dollar teuren Shine kauft", erklärte Vu. In Bezug auf Wearables seien Faktoren wie Mode, Design, Marke und Erlebnis wichtiger als der Preis. Misfit erhoffe sich von der Zusammenarbeit mit Xiaomi vor allem, von deren Erfahrung und Produktionskapazitäten profitieren zu können. Wie sich der Fitness-Tracker Misfit Shine in der Praxis bewährt, könnt Ihr in unserem Wearable-Vergleich nachlesen.


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