Mister Spex stellte unautorisierten Zugriff fest

Der Online-Händler Mister Spex teilte mit, dass unautorisierte Personen Zugriff auf die Systeme gehabt hätten - "trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen", wie Geschäftsführer Dirk Graber anmerkt. Ob Daten von den Servern kopiert wurden, ist nicht klar. Allerdings konnten die Eindringlinge Passwörter und die Adressen von Kunden einsehen. Wie viele Kunden von dem Vorfall konkret betroffen sind, kann das Unternehmen nicht sagen. "Daher müssen wir davon ausgehen, dass schlimmstenfalls alle unsere Kunden betroffen sind."

Maßnahmen zur Sicherung ergriffen

Deshalb hat die Firma sofort Maßnahmen zur Sicherung ergriffen und alle Passwörter verändert. Diese wurden den Kunden per E-Mail zugesendet. Graber erklärte, dass das Passwort nicht für ewig sei. Beim ersten Log-in nach der Umstellung werden die Kunden dazu aufgefordert, ihr Passwort nach Belieben wieder zu ändern. Das neu angelegte Passwort soll dann verschlüsselt auf den Datenträgern von Mister Spex hinterlegt werden. Der Händler rät zusätzlich auch alle Passwörter bei anderen Diensten zu ändern, die mit dem Passwort während des unerlaubten Zugriffs übereinstimmen. Als weiteren Schritt wurde die Datenschutzbehörde informiert. Wichtig ist, dass "Zahlungsinformationen wie Kreditkarten- und Bankdaten (...) nicht betroffen (sind), da wir diese grundsätzlich nicht speichern." Bei Mister Spex können wieder ganz normal Aufträge abgegeben werden.