Mit dem iPhone 6 soll mobiles Bezahlen sicherer werden

Morgen wird Apple vermutlich mit der Vorstellung des iPhone 6 die Geheimnisse der kommenden Gerätegeneration lüften. Mit einer neuen Technik will Apple angeblich das mobile Bezahlen vereinfachen und gleichzeitig sicherer machen.

Apple hat offenbar ein Verfahren entwickelt, dass die Übertragung von sensiblen Daten per NFC-Funkübertragung mit dem iPhone 6 sicherer gestalten soll. Wie die Internetseite Bankinnovation berichtet, wird dabei vermutlich eine Softwarelösung zum Einsatz kommen, die Apple sich bereits im Jahr 2009 hat patentieren lassen. Dazu wird die 16-stellige Kredikartennummer, die sich auf den Vorderseite der Karten befindet, noch vor der Übertragung per Software in ein Token – einen digitalen Identifizierungschip – umgewandelt. Dieser Token lässt sich dann einfach drahtlos zu entsprechend ausgerüsteten Bezahlterminals, aber auch zu anderen Geräten, die über die Technik verfügen, übermitteln. Der große Vorteil der erstellten Tokens liegt darin, dass diese nur ein einziges Mal benutzt werden können.

Zahlen, aber sicher

Sollte es einem Angreifer trotzdem gelingen einen Token abzufangen, lässt dieser sich anschließend nicht mehr einsetzen. Die Tokentechnologie soll dabei nicht nur bei Kreditkarten funktionieren, sondern auch bei den in Europa deutlich populäreren EC-Bankkarten. Angeblich sind die Kassen in den Apple Stores bereits mit der NFC-Technik ausgerüstet. Dabei werde das Terminal MX 915 von Verifone zum Einsatz kommen, was ein eindeutiges Zeichen für die baldige Einführung der NFC-Technik durch Apple sei.

Die Funktechnechnik für den Nahbereich mit den NFC-Chips (Near Field Communication) ist bei den meisten Top-Android-Geräten bereits seit Jahren  fester Bestandteil der Smartphones. Doch so richtig in Fahrt gekommen ist die Methode bisher nicht, da der Nutzen im Alltag bisher sehr überschaubar ist. Nun verbaut der Konzern aus Cupertino anscheindend das erste Mal die NFC-Technik in dem iPhone 6 und vielleicht auch in der iWatch, sofern diese morgen überhaupt vorgestellt wird.


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