Mit "Google Earth" in 80 Klicks oder weniger um die Welt

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Noch "under construction": Hamburgs Elbphilharmonie in der 3D-Ansicht bei Google Earth.
Noch "under construction": Hamburgs Elbphilharmonie in der 3D-Ansicht bei Google Earth.(© 2017 Google)

Google hat seinen virtuellen Globus "Google Earth" um einige neue Funktionen erweitert. Diese sind zunächst dem hauseigenen Browser Chrome und der Android-App vorbehalten. Andere Systeme sollen aber in naher Zukunft folgen.

Am 22. April findet der Tag der Erde unter dem Motto "Green IT für's Klima - Unsere Kommunikation wird grüner!" statt. Passend dazu hat Google seine weltumspannende Software "Google Earth" für die Web-Anwendung im Chrome-Browser und in der Android-App überarbeitet. Zwei Jahre hat Google laut eigener Aussage an den Änderungen gearbeitet.

Neue Funktionen für Kosmopoliten

Die neu integrierte "Voyager"-Funktion bindet Hintergrundinformationen direkt in die Karte ein, die zuvor von den "weltbesten Geschichtenerzählern, Forschern und gemeinnützigen Organisationen" erstellt worden sind. Dadurch entsteht eine Art interaktive, geführte Tour, die Euch bei Belieben um die ganze Welt führt.

„Voyager bietet euch über 50 beeindruckende Geschichten und viele Abenteuer, die ihr erleben könnt – und jede Woche kommen weitere hinzu.“

Ebenfalls neu ist die aus der Google-Suche bereits bekannte "Auf gut Glück"-Funktion. Diese teleportiert Euch zufällig an einen von 20.000 kuratierten Orten. So erfahrt Ihr nebenbei gleich auch noch, woher etwa das Opernhaus Teatro alla Scala in Mailand seinen Namen hat.

Das bei Metropolen wie New York bereits zum Einsatz kommende 3D-Mapping hat Google nun auch auf natürliche Sehenswürdigkeiten erweitert. Kippen, drehen, zoomen ist nun zum Beispiel auch beim Grand Canyon möglich, der sich dadurch von allen Seiten betrachten und in seiner Monumentalität zumindest erahnen lässt, wenn Ihr virtuell bis in die Talsohle des Grabens hinabsteigt.

Nachdem die VR-Brille Vive von HTC bereits im November 2016 eine VR-Version von Google Earth spendiert bekam, zieht Facebooks Oculus Rift nun gleichauf. Laut VentureBeat unterstützt Google Earth ins Facebooks virtueller Umgebung die Nutzung des Controllers Oculus Touch, um Orte quer über den Erdball manuell anzusteuern.