Mobil in den Urlaub: Diese Gadgets gehören in jeden Koffer

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Im Urlaub darf das Smartphone nicht fehlen
Im Urlaub darf das Smartphone nicht fehlen(© 2018 CC: Unsplash/rawpixel.com)

Auch wenn der Sommer in Deutschland 2018 einiges zu bieten: Manchmal muss man einfach raus, ganz woanders hin. Also: Ab in Urlaub! Wir zeigen euch, welche Gadgets euch die Reise erleichtern.

Endlich Sommer, endlich Urlaub. Gibt es da etwas Schöneres, als den Koffer zu packen, in die Ferne zu fliegen und den Alltagsstress für ein paar Tage hinter sich zu lassen? Wohl kaum. Damit ihr eure Reise so angenehm wie möglich gestalten und richtig abschalten könnt, zeigen wir euch diverse Gadgets, die neben Badehose und Sonnenbrille ins Gepäck gehören, weil sie euch den Aufenthalt und die Orientierung im Urlaubsland vereinfachen.

Das Smartphone als Alleskönner

Klar, ganz oben auf die Liste gehört natürlich das Smartphone. Schließlich sind aktuelle Geräte längst mit einer so guten Kamera ausgestattet, dass eine zusätzliche Kompaktkamera locker zu Hause bleiben kann. Mit den richtigen Apps kann euch euer Telefon das Leben zudem ganz schön erleichtern. Das fängt beim Verwahren der Flugtickets an. iPhone-Besitzer können den Boarding-Pass von vielen Airlines in der Apple Wallet speichern, bei Android-Telefonen übernehmen Google Now und seit neustem auch Google Pay diese Aufgabe. Mit dem Bezahldienst könnt ihr darüber hinaus auch in Geschäften bargeldlos einkaufen, die die Zahlung über ein NFC-Terminal anbieten – auch im Ausland.

Im fremden Ländern ziemlich praktisch ist Google Maps. Der Kartendienst kann euch nicht nur zeigen, wo der nächste Einkaufsladen oder das beste Restaurant in der Nähe steht. Über die Offline-Funktion könnt ihr schon vorab das Material von eurem Reiseziel herunterladen und ohne Internetverbindung zum Navigieren benutzen. Besonders nützlich ist das natürlich, wenn es ins nichteuropäische Ausland geht. Sprachbarrieren vor Ort überbrückt ihr am besten mit dem Google Übersetzer. Die Funktionsweise ist einfach wie genial: Ihr sprecht einfach ins Smartphone-Mikro, Google übersetzt und der Gesprächspartner kann in seiner Sprache antworten.

Über den Neukauf eines Gerätes solltet ihr nachdenken, wenn der Urlaubsort eine hohe Kriminialtitätsrate aufweist. Ob das bei eurem Reiseziel der Fall ist, erfahrt ihr beim Auswärtigen Amt. Wollt ihr nicht riskieren, euer neues iPhone X oder Galaxy S9 an einen findigen Taschendieb zu verlieren, lohnt sich ein Blick auf das Nokia 3310. Die Neuauflage des Klassikers ist mit einem Preis von rund 60 Euro ziemlich günstig und reicht zum Telefonieren und SMS-Schreiben locker aus. Soll es lieber doch smart sein, lohnt sich  das doppelt so teure Nokia 2 oder ein anderes Gerät in dem Preissegment.

Um euer Handgepäck immer im Auge zu behalten, lohnt sich außerdem die Investition in einen GPS-Tracker. Mit diesem Gadget behaltet ihr den Standort eures Gepäcks vor und nach dem Flug im Auge. Dazwischen wäre der Einsatz, zumindest bei dem von uns getestetenAlcatel Movetrack GPS Tracker, nicht erlaubt. Der Grund: In dem Gerät steckt eine SIM-Karte, die so den Aufenthaltsort sendet – und Mobilfunkverbindungen sind im Flieger nicht erlaubt.

Das Nokia 3310 ist günstig und läuft lange.(© 2017 CURVED)

Stromadapter und Powerbanks

Damit ihr euer Smartphone auch im Ausland mit Strom versorgen könnt, braucht ihr einen ein Reiseadapter, der in die Steckdosen vor Ort passt. Habt ihr den vergessen, könnt ihr zwar noch schnell am Flughafenkiosk einen besorgen, die kosten aber meist richtig viel Geld. Günstiger wird es, wenn ihr euch bei Amazon umseht. Beim Versandhändler gibt es mittlerweile diverse Modelle, die nicht nur in fast alle Steckdosen weltweit passen, sondern neben dem herkömmlichen Stromanschluss auch ein oder zwei USB-Steckplätze bieten. So könnt ihr zum Beispiel euer Notebook, das Tablet und das Smartphone gleichzeitig aufladen. Nur die entsprechenden Kabel solltet ihr nicht vergessen.

Unternehmt ihr vor Ort einen Tagesausflug oder wollt auch so die Möglichkeit haben, euer Smartphone abseits der Steckdose zu laden, empfiehlt sich die Anschaffung eines externen Akkus. Modelle, die das Smartphone einmal komplett laden, gibt es ab rund 10 Euro bei Amazon. Andere Akkus, etwa den Anker PowerCore Speed 20000 PD, sind zwar deutlich teurer, bieten aber genügend Kapazität, um im Zweifel auch einmal das Notebook zu laden – wenn es einen USB-C-Anschluss hat (und unbedingt mit in den Urlaub muss).

Beim Kauf solltet ihr auf die Leistung achten. Bei Flügen mit Lufthansa dürft ihr im Handgepäck zum Beispiel maximal zwei Akkus mit allerhöchstens 160 Wh Nennleistung mitnehmen. Bei British Airways sind es vier Akkus mit maximal 100 Wh Nennleistung, so lange sie nicht mehr als zwei Gramm Lithium enthalten. Welche Regeln für euren Flug gelten, findet ihr am leichtesten in den Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Airline heraus.

Kopfhörer für unterwegs, eBook-Reader am Strand

Ebenfalls wichtig für den Flug ist der richtige Kopfhörer. Wollt ihr eure Ruhe haben, sind Modelle mit aktiver Geräuschunterdrückung das richtige für euch. Diese Modelle filtern über die Außenmikrofone Störgeräusche und schirmen euch so von nervigen Mitreisenden und Turbinenlärm ab. Die meisten aktuellen Modelle gibt es mit Bluetooth.

Der Libratone Q Adapt On-Ear bietet aktive Geräuschunterdrückung.(© 2017 CURVED)

Besonders auf Langstreckenflügen solltet ihr aber auch darauf achten, dass ein Audiokabel mit dabei ist. Ansonsten müsst ihr das Entertainmentsystem an Bord mit den von der Airline zur Verfügung gestellten Kopfhörern nutzen. Die sind oft nicht nur unbequem, sie überzeugen in der Regel auch nicht mit gutem Sound. Diverse Modelle haben wir hier für euch verglichen.

Wollt ihr im Urlaub viel lesen, ist ein eBook-Reader das beste Gadget für euch. Die Geräte sind leicht und bieten Platz für tausende Bücher. Solltet ihr noch kein Lesegerät besitzen, gilt es eines zu beachten: Legt ihr euch einen Kindle von Amazon zu, seid ihr an das Angebot des Versandhändlers gebunden und könnt keine Bücher aus anderen Shops kaufen. Anders sieht es bei Tolino- und Kobo-Geräten aus. In allen Fällen erhaltet ihr ab ca. 70 Euro einen brauchbaren Reader. Soll er für den Strand- oder Pool-Urlaub wasserdicht sein, müsst ihr je nach Anbieter ab 120 Euro ausgeben. Nur bei Amazon ist lediglich das Spitzenmodell Kindle Oasis gegen Wasser geschützt. Kostenpunkt: 230 Euro.

Und wenn ihr auch bei bestem Wetter am Traumstand nicht die Finger vom Controller lassen könnt, gehört die Nintendo Switch in euer Reisegepäck. Nintendos Hybrid-Konsole zeichnet sich dadurch aus, dass ihr sie als Handheld überall hin mitnehmen könnt, ohne auf anständige Grafik verzichten zu müssen. Mit einem Preis von 329 Euro reißt die Switch allerdings ein ziemliches Loch in die Urlaubskasse.

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