Mobiles Datenvolumen ist angestiegen

Im letzten Jahr sind laut High-Tech-Verband BITKOM unter Berufung auf Daten der Bundesnetzagentur die UMTS-Nutzerzahlen und das mobile Datenvolumen angestiegen. 29 Millionen Bundesbürger sollen Ende 2011 UMTS genutzt haben. Im Vergleich mit 2010 bedeutet das einen Anstieg von 7,4 Millionen Menschen (35 Prozent).

UMTS verzeichnet Rekord

Seit Einführung des UMTS-Standards sei dies das stärkste absolute Wachstum. Um mehr als 40 Prozent legte das übertragene Datenvolumen im Mobilfunk zu. Es kletterte von 65 Millionen auf etwa 93 Millionen Gigabyte (+42 Prozent). "Die leistungsfähigen Smartphones und Tablet-PCs verhelfen der UMTS-Technologie zu einem zweiten Frühling", erklärte BITKOM-Geschäftsführer Rohleder.

„Das mobile Surfen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ (Rohleder)

Auch wenn UMTS gerade Erfolge verzeichnen kann, wird der neue Standard namens Long Term Evolution (LTE) immer stärker verbreitet. UMTS ermöglicht eine Datenübertragung von bis zu 14,4 Megabit in der Sekunde, während LTE auf Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s kommen kann. Der Vorteil von LTE ist, dass datenintensive Anwendungen schneller übertragen werden.