Model 3: Tesla muss das Autoradio erst per Update freischalten

Das FM-Autoradio des Tesla Model 3 soll erst durch ein Update funktionieren
Das FM-Autoradio des Tesla Model 3 soll erst durch ein Update funktionieren(© 2017 Tesla)

Tesla zählt zu den innovativsten Unternehmen der Welt und setzt auf viele moderne Technologien. Beim Model 3 musste die Firma von Elon Musk nun aber via Update ein Feature nachreichen, das in vielen Autos seit jeher zum Standard gehört: das FM-Radio.

Ab Werk bot das Elektroauto Tesla Model 3 bislang nicht die Möglichkeit, Radiosender klassisch über das FM-Netz zu empfangen, berichtet die Webseite Inside EVs. Das Streaming von Musik aus dem Internet sei aber schon möglich gewesen. Ein OTA-Update reicht nun auch den konventionellen Radio-Empfang nach.

Model 3: OTA-Updates wie bei Smartphones

Außerdem soll das Update dem Model 3 eine weitere wesentliche, aber bislang fehlende Funktion bescheren: eine Anzeige, die den Fahrer darüber informiert, wie viele Kilometer er noch zurücklegen kann, bevor das Elektroauto wieder an die Steckdose muss. Einige Tesla-Enthusiasten widersprechen dem aber und schreiben auf Twitter, dass die Anzeige von Beginn an vorhanden gewesen sei.

OTA-Updates (Over The Air) sind bei Tesla-Elektroautos nichts Ungewöhnliches. Das Model 3 hat seit seiner Veröffentlichung bereits mehrere erhalten, genau wie andere Fahrzeuge des Herstellers. Die nun veröffentlichte Aktualisierung enthält neben den bereits erwähnten Optimierungen auch noch Apps für das Energiemanagement und die Überwachung des Reifendrucks. An Bord ist offenbar auch eine Funktion, die das Ein- und Aussteigen erleichtern soll.

Das Fehlen des Autoradios und – sofern es denn stimmt – der Reichweitenanzeige sollen der Grund gewesen sein, dass die ersten Videos von Model-3-Besitzern nach kurzer Zeit aus dem Netz verschwunden sind. Zu Beginn lieferte Tesla das Model 3 nur an Mitarbeiter aus, um von diesen schnelles Feedback zu erhalten. Dass Tesla-Mitarbeiter im Netz Videos zum Model 3 veröffentlichen, versuchte die Firma aber wohl zu unterbinden.


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