Moto 360: Cartier und Co. bekämpfen Zifferblatt-Kopien

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Uhrenhersteller wehren sich gegen digitale Raubkopien ihrer Zifferblätter für die Moto 360
Uhrenhersteller wehren sich gegen digitale Raubkopien ihrer Zifferblätter für die Moto 360 (© 2014 CURVED)

Die Uhrenhersteller laufen Sturm: Smartwatches wie die Moto 360 lassen sich dank diverser Internetanbieter mit digitalen Zifferblättern namhafter Edelmarken verschönern. Doch dagegen wollen sich die führenden Hersteller von Luxusuhren nun wehren und gehen rechtlich gegen die unerwünschten Raubkopien vor.

Cartier, Omega, Fossil und viele weitere namhafte Edel-Uhren-Firmen gehen momentan auf die Barrikaden und vereinen sich im Kampf gegen digitale Zifferblatt-Plagiate für Smartwatches wie Motorolas Moto 360. Wie TorrentFreak berichtet, sehen die Unternehmen ihre Markenrechte verletzt, weshalb sie gegen Internetseiten-Betreiber vorgehen, die geschützte Watchfaces zum Download anbieten. Diesen Anbietern flattern momentan vermehrt Unterlassungserklärungen ins Haus, in denen sie aufgefordert werden, betreffende Zifferblätter innerhalb von 24 Stunden zu entfernen.

Watchface-Seitenbetreiber zeigen Verständnis

In einem Gespräch zwischen TorrentFreak und dem Gründer der Watchface-Seite FaceRepo, wo User selbst gestaltete Zifferblätter zum Download anbieten können, zeigt sich der Seitenbetreiber einsichtig. So habe er bereits mehrere Nachrichten bekannter Uhrenhersteller erhalten, die ihn auf Urheberrechtsverletzungen hingewiesen hätten. Daraufhin wurden die betreffenden Watchfaces schnellstmöglich von der Seite entfernt. Zudem würde FaceRepo Maßnahmen zum Schutz der Markenrechte ergreifen. Wer beispielsweise vermehrt geschützte Watchfaces hochlädt, muss damit rechnen, dass sein Account gesperrt wird. Auch bekannte Markennamen dürfen sich laut Seitenbetreiber nicht auf den angebotenen Zifferblättern befinden.

Die kooperative Reaktion von FaceRepo überrascht nicht wirklich, da der Seite kaum rechtliche Mittel zur Verfügung stehen, die das Anbieten von markenrechtlich geschützten Watchfaces legitimieren würden. Vielmehr könnte es für uneinsichtige Anbieter richtig teuer werden.


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