Moto G6 soll Android P erhalten – Android Q nicht mehr

Peinlich !5
Auf monatliche Sicherheitsupdates müsst ihr bei dem Moto G6 verzichten
Auf monatliche Sicherheitsupdates müsst ihr bei dem Moto G6 verzichten(© 2018 Motorola)

Motorola stellte vor wenigen Tagen mit dem Moto G6 und Moto E5 seine günstigen Einsteiger-Smartphones vor. Der schlanke Preis geht offenbar zu Lasten des Service. Das Moto G6 soll immerhin noch Android P erhalten. Überschaubar soll es auch bei dem Thema Sicherheitsupdates werden.

Motorola präsentierte das Moto G6 und das Moto E5 vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit und will mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Dafür spart der Konzern offenbar an anderen Dingen, wie regelmäßigen Aktualisierungen. "Die Lage mit den Updates ist bedauerlich", schreibt Ars Technica. Laut dem Portal sollen nur das Moto G6 und G6 Play die nächste große Android-Version bekommen. Das Moto E5 Plus und E5 Play gehen dagegen wahrscheinlich leer aus. Spätestens bei Android Q dürfte das G6 dasselbe Schicksal erleiden.

Keine monatlichen Sicherheitsupdates

Zudem sollen beide Geräte-Serien keine monatlichen Sicherheitsupdates erhalten. Nutzer werden nur "alle 60 bis 90 Tage" mit entsprechenden Aktualisierungen versorgt. Die Vorgehensweise von Motorola überrascht durchaus. Die Smartphones werden mit Android 8.0 Oreo ausgeliefert. Mit dieser Version führte Google Project Treble ein. Das Feature vereinfacht den Aufwand für Entwickler, Android-Aktualisierungen bereitzustellen. Motorola scheint auf diesen Zug nicht aufzuspringen.

Mit Project Treble können Hersteller einige Änderungen am Betriebssystem durchführen, ohne dass sie zusätzlich Anpassungen an ihrer modifizierten Benutzeroberfläche vornehmen müssen. Das spart Zeit, Aufwand und ermöglicht kleinere Update-Dateien, wie wir zuletzt unter anderem bei dem Galaxy S9 beobachten konnten.

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