Moto Z2 Force mit robustem Bildschirm und kleinem Akku vorgestellt

Der 5,5-Zoll-Bildschirm des Moto Z2 Force soll wie beim Vorgänger bruchsicher sein
Der 5,5-Zoll-Bildschirm des Moto Z2 Force soll wie beim Vorgänger bruchsicher sein(© 2017 Lenovo)

Statt wieder ein Moto Z und ein Z Force auf den Markt zu bringen, hat Lenovo sich für das Moto Z2 Force Edition und damit für nur ein Gerät entschieden. Das Smartphone soll höchste Leistung bieten und dabei robust sein. Die bekannten Moto Mod-Module werden ebenfalls unterstützt. Ohne Haken kommt das Gerät aber nicht aus.

Schon das Moto Z2 Play erhielt vom Hersteller einen kleineren Akku als sein Vorgänger. In unserem Test konnte das Smartphone mit seinem 3.000-mAh-Akku aber dennoch überzeugen. Das Moto Z2 Force Edition soll nun dank schnellerem Prozessor und mehr Speicher mehr Leistung bieten. Gleichzeitig hat Lenovo diesem Modell aber wirklich nur noch einen Akku mit 2730 mAh spendiert. Ob das reicht, um mit dem Flaggschiff über den Tag zu kommen, müssen Tests zeigen. Zum Vergleich: Das Moto Z Force von 2016 enthielt noch einen 3500-mAh-Akku.

360-Grad-Kamera-Mod

Mit seinem 5,5-Zoll-Bildschirm mit QHD-Auflösung, einem Snapdragon 835-Chipsatz und 6 GB RAM bietet das Moto Z2 Force eine typische High-End-Ausstattung für 2017. Daran ändert auch die Dualkamera mit jeweils 12 Megapixeln nichts, auch wenn wir gespannt sind, die ersten echten Aufnahmen unter die Lupe zu nehmen.

Echte Besonderheiten, die das Moto Z2 Force aber ohne Frage bietet, sind das bruchsichere "ShatterShield"-Display und das die Unterstützung für Moto Mods. Lenovo hält tapfer an den Modulen zur Erweiterung seiner aktuellen Smartphones fest und stellt sogar noch neue Mods vor. Das Smartphone wurde so zum Beispiel auf der Bühne von einer ansteckbaren 360-Grad-Kamera begleitet. Ob, wann und zu welchem Preis das Moto Z2 Force nach Deutschland kommen könnte, hat der Hersteller leider noch nicht verraten. Ein Release in bestimmten Ländern Europas sei aber geplant.

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