Multifunktonsstift: iPen soll mehrere Aufsätze erhalten

Wird der iPen dank modularem Aufbau ein bunter Malkasten?
Wird der iPen dank modularem Aufbau ein bunter Malkasten?(© 2014 cc: flickr/MrMoaks)

Es sind drei neue Patente bekannt geworden, die zeigen, was der von Steve Jobs einst so gehasste Eingabestift leisten könnte, der in der Gerüchteküche als iPen kursiert: Gesten in der Luft, positionsabhängige Eingabe, modularer Aufbau. Die Zahl der Patente für einen eigenen Stylus sei damit auf stattliche 22 angewachsen, wie das Blog Patently Apple berichtet.

Ein Stift für alle Fälle

Je nach gewünschtem Zweck würde es der iPen dem Nutzer ermöglichen, unterschiedliche Aufsätze zu verwenden: Eine Mini-Kamera in der Spitze könnte etwa als optische Maus oder gar als Scanner Einsatz finden. Ist hingegen ein Laser-Pointer gewünscht, würde auch dafür ein entsprechendes Pendant existieren. Ein iPen würde per eingebauten Lage- und Bewegungssensor zudem erkennen, wie ein User ihn gerade hält. Je nach Neigung würde ein gezogener Strich dadurch dicker oder dünner ausfallen.

Möglich wäre es dadurch auch, Gesten in der Luft auszuführen, um so beispielsweise Seiten eines E-Books umzublättern, ohne den Bildschirm zu berühren. Für Tonaufnahme könnte ebenso ein entsprechendes Modul zur Verfügung stehen. Die Stromversorgung könne gar kabellos per Induktion erfolgen. Was Cupertino aus den Patenten letzten Endes macht, ist allerdings unbekannt, sind sie doch kein Garant dafür, dass auch ein entsprechendes Produkt erscheint. „Niemand will einen Stylus. Lasst uns also keinen Stylus benutzen“ – das sind die Worte von Steve Jobs, ausgesprochen auf der Macworld im Jahre 2007. Inzwischen scheint sich das Verhältnis von Apple gewandelt zu haben und ein iPen ist durchaus denkbar.


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