Mumbai: Polizei kommuniziert über WhatsApp

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Der Einsatz von WhatsApp ist Teil eines Kriminalitätsbekämpfungsprogramm in Mumbai.
Der Einsatz von WhatsApp ist Teil eines Kriminalitätsbekämpfungsprogramm in Mumbai.(© 2014 Whatsapp, CURVED Montage)

Den Austausch mit Bürgern haben Polizeistationen auf die Messaging-App verlegt. In Gruppen sind bisher mehr als 3.200 Personen vernetzt.

Hinweise über WhatsApp-Groups

Eine neue Verwendung für WhatsApp hat die Polizei in Mumbai gefunden. Aufgrund der Popularität der App wird sie seit vergangener Woche als offizieller Kommunikationskanal für mehrere Polizeistationen genutzt.

Die Beamten haben für einzelne Bezirke Messaging-Groups eingerichtet, an denen Bürger teilnehmen können. Darin verbreitet die Polizei Nachrichten und Hinweise über aktuelle Fälle und sammelt zudem Informationen zu kriminellen Vorfällen in den jeweiligen Nachbarschaften. So wollen die Polizisten, dass mehr Verbrechen tatsächlich gemeldet werden. Auch Gerüchte und Falschnachrichten wollen die Ordnungshüter über den neuen Kommunikationskanal richtig stellen.

Kriminalitätsbekämpfung

Moderiert wird jede Gruppe von jeweils einem Inspektor. Mittlerweile haben sich 3.200 Personen für die WhatsApp-Initiative angemeldet.

Die Polizei sieht die WhatsApp-Gruppen als Kriminalitätsbekämpfungsprogramm. Die von Facebook gekaufte App wählte man deshalb, weil sie weit verbreitet und auf den gängigen Mobil-Betriebssystemen verfügbar ist. Setzt sich das Konzept durch, wollen die Initiatoren das Nachrichtennetzwerk auch in weiteren Gebieten aufbauen.



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