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Musik-App Shazam kennt den nächsten Super-Hit vor Dir!

Liefert Echtzeit-Music Charts: die beliebte iPhone-App Shazam
Liefert Echtzeit-Music Charts: die beliebte iPhone-App Shazam (© 2014 Shazam, CURVED Montage )
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28.02.14 von

Curved-Redaktion

Die Musikerkennungs-App Shazam erfreut sich seit dem Debüt des AppStores 2008 größter Beliebtheit. Smartphone-Nutzer können auf diesem Weg einen neuen Song, den sie im Radio, TV oder einem Club hören, schnell identifizieren. Im Umkehrschluss wird Shazam damit auch zum Trendscout: Das Londoner Web-Unternehmen erklärt nun stolz, den nächsten Super-Hit bereits einen Monat im Voraus zu kennen…

Es ist der perfekte Riff, man hat das doch irgendwo schon mal gehört – wie hieß der Song bloß noch mal? Diese Frage, die Musikliebhaber über Jahrzehnte beschäftigte, löste mit dem Aufkommen des iPhones eine App, die bis heute zu den beliebtesten Angeboten des AppStores gehört – Shazam.

Der Musik-Identifikationsdienst, der eine aufgenommene Song-Sequenz basierend auf einem akustischen Fingerabdruck in der Datenbank erkennt, verfügt heute bereits über 88 Millionen Nutzer. Geld verdient Shazam, wenn ein Nutzer den angesagten Song über ein Affiliate-Programm (Kauf etwa via iTunes Store oder Google Play) erwirbt.

Shazam schon 500 Millionen Dollar wert

Das Silicon Valley sieht offenbar erhebliches Potenzial. Bereits 72 Millionen Dollar Risikokapital sind bislang in Shazam geflossen. Die letzte Finanzierungsrunde über 20 Millionen ist gerade mal wenige Wochen alt - und das auf Basis einer stattlichen Bewertung von immerhin schon 500 Millionen Dollar. 

Zusätzliche Argumente lieferte CEO Rich Riley nun selbst: Der Musik-Identifikationsdienst erkennt den nächsten Superhit, lange bevor er in den Billboard-Charts oben steht. Wie Shazam mitteilte, ist die ID-Identifikation ein statistisch so zuverlässiges Mittel, dass das englische Musik-Software-Unternehmen durchschnittlich 33 Tage im Voraus Nummer eins Hits identifizieren kann – wie etwa im vergangenen Sommer bei „Get lucky“ von Daft Punk und „Blurred Lines“ von Robin Thicke.

„Wie Echtzeit-Music Charts“

„Es ist eine sehr nützliche Anwendung", findet etwa Warner Music PR-Chef Peter Grey.  Branchenkollege Avery Lipman stimmt zu: „Es ist wie Echtzeit-Music Charts“, erklärt der Chef Label Republic gegenüber dem Rolling Stone Magazine. Shazam will sich die Aufmerksamkeit der Musikindustrie künftig zunutze machen und für die Erhebungen Geld verlangen. 

Wir wagen unterdessen mal eine andere steile Voraussage: „Gust of Wind“, die neue Kollaboration von Pharrell Williams mit Daft Punk, die ab Montag als Track des neuen Albums „G.I.R.L.“ des Superstar-Produzenten erscheint, dürfte in den kommenden Tagen am häufigsten shazamt werden...

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