Musik für Facebook

Facebook will eine Plattform für alles werden, so hat es zumindest den Anschein.

Das 'Wall Street Journal' berichtet, man könne in der Zukunft genauso einfach Musik hören und Filme ansehen, wie man heute schon Fotos und Videos teilt. Von den Bertreibern des Netzwerks wurde bereits bestätigt, dass Musik-Dienste einfachen Zugang zu den Profilen der Nutzer bekommen sollen. Dazu zählen Spotify und Rdio. Das sei aber nur der Anfang.
Wie die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf informative Quellen schreibt, könnten die geplanten Erneuerungen bereits Ende September auf der Entwicklerkonferenz "f8" vorgestellt werden. Bis dahin müssten die Verträge und die Planung abgeschlossen oder mindestens ausgehandelt sein.

Facebook setzt, im Gegensatz zu Apple und Google, nicht darauf, wie viele Lieder und Clips der User bereits in seiner Sammlung besitzt, sondern man wird die Zusammenarbeit mit Abo-Musik-Diensten suchen, die direkt in die Plattform integriert werden sollen. Entsprechende Firmen sind bereits im Besitz einer eigenen Facebook-App. Die Integration ist aber noch nicht ganz ausgereift. In der Zukunft soll es möglich sein, von der normalen Log-in-Seite von Facebook aus, Musik zu hören.

Wie oben schon erwähnt, will Facebook auch im Bereich Film weiter ausbauen. Zum jetzigen Zeitpunkt vermietet zum Beispiel Warner Bros. ein paar seiner Titel über die Plattform.
Facebook würde dieses Projekt wohl kaum durchziehen, wenn man sich nicht einen großen Erfolg verhoffen würde.

Die Spiele und das Geld sind Auslöser für Musik- und Videoplattform

Die Abo-Musik- und Film-Dienste könnten genauso eine Erfolgsgeschickte wie der Entwickler "Zynga"hinlegen. Ihm gehören die Games FarmVille, CityVille, Mafia Wars oder auch andere. Durch ihn bekommt das soziale Netzwerk Geld. Doch der Spieleentwickler hat einige Probleme, wie ihr im Beitrag "Spieler auf Facebook sind gefährdet" nachlesen könnt.