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Musikdienste im Check: Mehr Sound fürs Smartphone

Converse Advertorial
Converse Advertorial(© 2014 CURVED)

Spotify, iTunes & Co. – mit welchen Musikdiensten habt Ihr auch unterwegs den beste Sound? CURVED hat die wichtigsten Dienste unter die Lupe genommen.

Mit dem Walkman von Sony ging es vor 35 Jahren los, dass wir auch unterwegs Musik von Kassette hören konnten. Dann kam der Discman für CDs und für ein paar Jahre der Minidisc-Player. Mit dem iPod von Apple begann der Siegeszug von MP3-Dateien. Und dank Smartphones ist Musik nun per Streaming und Download permanent verfügbar – natürlich eine Internetverbindung vorausgesetzt. Doch wie schlagen sich die unterschiedlichen Musikdienste? Und wie passen sie in meine Lebenswirklichkeit? Ich habe mir einmal die wichtigsten Angebote angeschaut, oder besser angehört, und verrate Euch, was Ihr von Spotify und Co. erwarten könnt.

Spotify

Spotify

Wenn es um Streamingdienste geht, führt kein Weg an Spotify vorbei. Der Marktführer hat nicht nur mit seinen weit mehr als 20 Millionen verfügbaren Songs die Messlatte für die Konkurrenz sehr hoch gelegt. Auch die Bedienung und die Möglichkeiten sind vorbildlich – zumindest in der Premium-Version für rund 10 Euro im Monat. So können Spotify-Abonnenten Musik werbefrei hören und die Songs auch auf dem Smartphone speichern, um sie über per App auch ohne permanente Internet-Verbindung hören zu können. Ein weiterer Clou sind die nach Stimmungen sortierten Listen, beispielsweise mit den besten Songs fürs Barbeque oder für den Sport. Durch die Anbindung an Facebook könnt Ihr zudem in den Lieblingssongs Eurer Freunde stöbern. Die Apps für iOS und Android, aber auch die Anwendung für Computer ist einfach zu bedienen. Zudem gibt es offene Schnittstellen, mit denen Netzwerk-Musiksysteme wie Sonso oder Bluesound den Stream ohne Umwege aus dem Netz abspielen können

Pro:
Umfangreicher Musikkatalog, gute Soundqualität und Offline-Nutzung für Premium-Kunden.

Contra:
Im Vergleich zu anderen Diensten relativ hoher Preis und ständige Werbeunterbrechungen in der kostenlosen Version.

Soundcloud

Soundcloud

Im Gegensatz zu Spotify, ein Service mit Musik fast aller bekannten Künstler, ist Soundcloud eher die Wundertüte der Streamingdienste. Viele unabhängige Musiker nutzen den Service, um ihre Songs zu verbreiten. Falls Ihr mal wieder etwas Neues hören will, werdet Ihr hier garantiert fündig. Mit Apps für iOS und Android könnt Ihr Euch im umfangreichen Angebot Musik nach Genres anzeigen lassen. Soundcloud lässt sich grundsätzlich kostenlos und ohne vorherige Registrierung nutzen. Das Premium-Modell gilt für Musiker: In der kostenlosen Variante ist das Hochladen auf 120 Minuten Sound begrenzt. Wer mehr Songs veröffentlichen will, greift je nach Upload Menge zur Pro-Versionen für drei Euro monatlich bis zu 99 Euro pro Jahr.

Pro:
Kostenlose Nutzung und umfangreiches Angebot unabhängiger Musiker.

Contro:
Bekannte Musik sucht man vergebens.

Youtube

Youtube

Man kann Youtube getrost als das wichtigste Videoportal im Internet bezeichnen. Natürlich bietet der Google-Dienst neben allen erdenklichen Arten von Bewegtbild auch unzählige Musikvideos und Konzertfilme an. Allerdings mit einer Einschränkung: Viele Songs sind in Deutschland nicht abrufbar, da Google nicht bereit ist, für die Verwendung Gema-Gebühren zu entrichten. Dennoch ist das Angebot gewaltig, vom obskuren Künstler bis zur Megaband ist dort alles zu finden. Viele Musiker nutzen Youtube inzwischen als Vertriebsweg und stellen aktuelle Musikvideos oder Mittschnitte von ihren Auftritten ins Netz. Mit den Apps für iOS, Android und Windows Phone, aber auch mit dem mobilen Webbrowser lassen sich die Videos auch auf dem Smartphone anschauen. Der Clou ist die Möglichkeit, sich automatische Playlisten zu erstellen, um so noch mehr Songs und Videos des gesuchten Künstlers abzuspielen.

Pro:
Hat einfach alles und ist kostenlos.

Contra:
Ländersperre für viele Songs und keine Möglichkeit, Videos offline anzuschauen

Vimeo

Vimeo

Die Alternative zu Youtube ist ein paar Jahre jünger und bei weitem nicht den Umfang. Dafür ist das Angebot von Vimeo offensichtlich redaktionell betreut, in der Rubrik "Staff Picks" geben Vimeo-Mitarbeiter Euch Video-Tipps. Neben vielen kostenlosen Kurzvideos und Musikclips von eher unbekannten Künstlern können das auch Filme und Dokumentationen sein, die Ihr dann gegen Gebühr anschauen oder sogar kaufen könnt. Und zwar auch unterwegs, denn für iOS und Android gibt es in den jeweiligen Stores eine kostenlose Vimeo-App.

 Pro:
Redaktionell betreutes Angebot mit Videos in einer guten Qualität.

Contra:
Lässt sich leider besser per Webbrowser nutzen, als per Smartphone-App.

iTunes

iTunes von Apple

Vor einigen Jahren hat iTunes die Art verändert, wie wir Musik kaufen. Dank des einfachen Bezahlsystem für einzelne Songs ist der Download von Songs aus der Schmuddelecke des Internet ins Rampenlicht gerückt. Allerdings ist seit Jahren nicht mehr viel passiert. Apple hat die Qualität der Musik verbessert, stellt bei einigen neuen Alben einen kostenlosen Stream zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr vorm Kauf eines Songs kurz reinhören. Vom richtigen Streaming keine Spur – was auch der wahre Grund für den Beats-Kauf gewesen sein wird. Dafür lassen sich die Songs auch unterwegs bequem mit dem iPhone herunterladen und direkt in die Musiksammlung einfügen – allerdings dann für mindestens 99 Cent pro Song. Und obwohl es die Desktop-Version von iTunes auch für Windows-Rechner gibt, müssen Android-Nutzer auf den direkten Einkauf bei größten Musik-Store im Netz verzichten.

Pro:
Umfangreiche Musiksammlung in guter Soundqualität

Contra:
Kein Streaming und keine Android-App

Google Play Music

Google Play Music

Das Google-Pendant zu iTunes ist Google Play Music. Mit den gleichen Vorteilen, aber auch den gleichen Nachteilen. Google hat es geschafft, einen umfangreichen Musikkatalog aufzubauen und bietet wie Apple neben Musik auch Hörbücher an. Allerdings auch eine Streaming-Option. Auch das Preismodell ist mit dem von Apple vergleichbar. Immer wieder verschenkt Google Songs oder sogar ganze Alben, um Nutzer von dem Service zu überzeugen. Durch die gelungene Integration des Dienstes in das Google-Betriebssystems ist der Service auch unterwegs die erste musikalische Anlaufstelle für Android-Nutzer. Google hat aber auch die iPhone-Besitzer im Visier: Solltet Ihr ein iOS-Gerät nutzen, könnt Ihr die Google-Music-App herunterladen.

Pro:
Umfangreiche Musiksammlung in guter Soundqualität und Apps für Android und iOS, Streaming eigener Musik oder Abo-Modell

MTV Music powered bei Rhapsody

MTV Music powered by Rhapsody

Die Zeiten, in denen Napster als der Inbegriff für illegale Music-Downloads stand, sind längst passé. Inzwischen steht der Name für gute (legale) Unterhaltung. Mit dem Dienst Rhapsody stellt Napster für den TV-Sender MTV ein riesiges Song-Paket zusammen: 25 Millionen Tracks können Nutzer für 7,95 Euro im Monat auf ihren Geräten streamen. Und für zwei Euro mehr lassen sich die Songs sogar ohne Internetverbindung anhören. Dank der übersichtlichen Apps für iOS und Android finden Musikfans schnell ihre neuen Lieblingssongs. Dabei helfen auch die redaktionell betreuten Playlists. Leider lassen sich mit der Software keine eigenen MP3-Dateien abspielen oder streamen, hier wäre eine Nachbesserung wünschenswert. Dennoch ist MTV Music ein stimmiges Gesamtpaket. Der Service zeigt allein schon durch die Fülle des Angebots eindrucksvoll, dass die Marke MTV noch immer für Musik steht.

Pro:
Umfangreiche Musiksammlung in guter Soundqualität und Apps für Android und iOS, Offline hören ist möglich

Contra:
Kein Streaming eigener Musik, kein werbefinanziertes Gratis-Modell

rdio

Rdio

Wahrscheinlich ist rdio der Dienst, der sich am ehesten mit Spotify vergleichen lässt, denn auch dieser Service stellt Euch mehr als 20 Millionen Songs zur Verfügung. Ihr könnt die Premiumtarife kostenlos testen, allerdings nur eine Woche. Schließt Ihr dann kein kostenpflichtiges Abonnement ab, dürft ihr die Desktop-Version für weitere sechs Monate ausprobieren – allerdings müsst Ihr auch hier Werbeunterbrechungen in Kauf nehmen. Für 4,99 könnt Ihr alle gängigen Webbrowser oder die rdio-Software für Mac oder Windows nutzen. Wollt ihr den Dienst auch auf einen Smartphone nutzen, sind insgesamt wie bei Spotify rund zehn Euro im Monat fällig. Dafür könnt ihr markierte Songs auch offline hören und es ist egal, welches Smartphone Ihr besitzt – es gibt sogar Apps für Blackberry und Windows Phone.

Pro:
Umfangreicher Musikkatalog und verschiedene Abo-Modelle

Contra:
Relativ hoher Preis und Werbeunterbrechungen in der kostenlosen Variante

Deezer

Deezer

Seit 2001 ist Deezer in Deutschland am Start, weltweit hat das Angebot mehr als 16 Millionen Nutzer. Kein Wunder, bietet Deezer doch eines der attraktivsten Angebote. Rund 30 Millionen Musiktitel warten darauf, angehört zu werden. Ihr könnt den Service einen Monat kostenlos testen. Schließt Ihr danach kein Abo ab, habt steht Euch lediglich ein eingeschränkter Zugriff mit Werbeunterbrechungen zur Verfügung. Premium gibt es für 5 Euro, Premium+ mit Smartphone-Nutzung inklusive Offline-Modus und PKW-Anbindung kostet rund 10 Euro. Es gibt zwar Apps für alle Smartphone-System, allerdings nur eine Desktop-Software für Apple-Rechner. Dafür lässt sich Deezer aber bequem per Webbrowser nutzen, anmelden könnt Ihr Euch auch über Eure sozialen Netze.

Pro:
Umfangreichster Musikkatalog und vielseitige Schnittstellen zu Hifi-Komponenten

Contra:
Keine Desktop-Software für Windows

Natürlich gibt es unzählige weitere Services, mit denen das Smartphone zur persönlichen Jukebox wird. So spendiert beispielsweise Nokia den Nutzer von Windows Phone einen Musikdienst, mit dem sie kostenlos von Künstlern zusammengestellte Mixe hören können. Aber entscheidend ist, dass Ihr für legale Musik im Internet eine große Auswahl zur Verfügung hat, die Ihr nach ganz persönlichen Wünschen nutzen könnt – und das zum Teil auch kostenlos.

Nachtrag:
In einer früheren Version des Artikels hatten wir berichtet, dass Google keinen Abo-Modell anbietet. Das ist falsch - wir bitten den Fehler zu entschuldigen.


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