Nach Drohung: Google entfernt Promi-Nacktfotos

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Nach der Klagsdrohung entfernte Google die gestohlenen Bilder rasch von seinen Plattformen.
Nach der Klagsdrohung entfernte Google die gestohlenen Bilder rasch von seinen Plattformen.(© 2014 CURVED)

Ein Anwalt der vom iCloud-Hack betroffenen Promis drohte mit einer 100 Millionen Dollar-Klage, wenn die Bilder in der Suchmaschine bleiben. Daraufhin löschte Google "zehntausende Daten" sowie Nutzerkonten. 

Bilder nicht mehr auffindbar

Die gestohlenen Nacktfotos von Jennifer Lawrence, Kate Upton und anderen Schauspielerinnen sind ab sofort nicht mehr bei Google zu finden. Das Unternehmen reagierte rasch auf eine Forderung des Promi-Anwalts Marty Singer. Dieser drohte mit einer 100 Millionen Dollar-Klage, wenn die Bilder weiterhin bei Google zu finden sind.

In einer offiziellen Stellungnahme informiert der Konzern, dass die Bilder Stunden nach dieser Aufforderung aus der Suchmaschine entfernt wurden. "Wir haben zehntausende Fotos und hunderte Nutzerkonten gelöscht", betont der Technologie-Riese aus Mountain View.

Profit mit gestohlenen Daten

Der Anwalt vertritt einem Bericht zufolge mehr als ein Dutzend der vom iCloud-Hack betroffenen Prominenten. Bereits vor einigen Wochen soll Google eine Aufforderung erhalten haben, die Bilder von den Suchergebnissen zu entfernen. Der Konzern verdiene Millionen mit den gestohlenen Daten, lautete der Vorwurf. Google sollte deshalb nicht nur die Inhalte auf anderen Portalen wie Blogger und YouTube entfernen, sondern auch jene User löschen, die die Fotos verbreiten.

"Das Internet wird für viele gute Dinge genutzt. Private Bilder stehlen gehört nicht dazu", schreibt Google in seinem Statement.  Apple dementierte nach dem Auftauchen der Fotos, dass der Speicherdienst iCloud gehackt wurde, verstärkte aber die Sicherheit.


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