Nach iWatch-Dementi: Swatch baut eigene Smartwatch

Trotz Touchscreen ist die Swatch Touch noch ein gutes Stück von einer Smartwatch entfernt
Trotz Touchscreen ist die Swatch Touch noch ein gutes Stück von einer Smartwatch entfernt(© 2014 Swatch)

Swatch will zwar nichts mit Apples iWatch zu tun haben – außer vielleicht mit deren Namen. Beim großen Tech-Hype um Smartwatches wollen die Schweizer Uhrmacher aber dennoch mitmischen und planen, ihre Touchscreen-Zeitmesser zumindest mit einigen typischen Wearable-Features auszustatten.

Diese Pläne bestätigte Swatch-CEO Nick Hayek laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag. Der Aufbruch in die neuen Gefilde scheint aber ein recht vorsichtiger zu werden, denn so ganz will man sich dem Smartwatch-Trend offenbar nicht hingeben.

Hayek kündigte nicht etwa eine neue Produktlinie smarter Uhren mit allerlei Apps und dergleichen an, sondern die Integration von „Fitness-Funktionen“ in die bereits bestehende Reihe Swatch Touch. „Sie wird eine Uhr bleiben, aber die heute üblichen Funktionen zur Überwachung der physischen Fitness haben“, erklärte der Firmenchef.

Swatch Touch wird zur Digitaluhr mit Fitness-Tracker

Die Swatch Touch ist seit 2011 im Angebot der Uhrmacher und inzwischen in einer Fülle unterschiedlicher Designs erhältlich. Über ihren Touchscreen bietet die Digitaluhr mit dem eigentümlichen Ziffer-Stil Zugriff auf die typischen Basisfunktionen wie Stoppuhr, Wecker, Datum oder Timer. Apps und dergleichen solltet Ihr auf dem zweifarbigen Display nicht erwarten. Wohin die Fitness-Tracker-Daten in der für 2015 angesetzten neuen Generation der Swatch Touch wandern sollen und ob zugleich weitere Neuerungen geplant sind, verriet Hayek nicht.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone 11 Pro für Kurz­film genutzt: So gut setzt das Handy Tokio in Szene
Christoph Lübben
Die Triple-Kamera des iPhone 11 Pro
Das iPhone 11 Pro kam in Tokio als Filmkamera für ein beeindruckendes Video zum Einsatz. Könntet ihr solch einen Clip auch mit dem Handy drehen?
iPad Pro (2019) mit Triple-Kamera: Hatte dieses Tablet einen Unfall?
Francis Lido
Sieht das neue iPad Pro (2019) nur noch von vorn gut aus? (Bild: iPad Pro 2018)
Das iPad Pro (2019) hatte womöglich einen Unfall. Anders können wir uns das Design der Triple-Kamera nicht erklären, das uns laut Fotos erwartet.
iPhone 11 (Pro): Das sind die ersten Erfah­run­gen mit Akku und Kamera
Francis Lido
Her damit !24iPhone 11 Pro: Hält die Kamera Apples Versprechen?
Wie schlagen sich iPhone 11 und iPhone 11 (Pro) in den ersten Tests? Wir haben uns umgeschaut, wie die Fachpresse urteilt.