Nach Postillon-Satire: Threema ändert seine FAQ

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Insbesondere wegen der hohen Datensicherheit erfreut sich Threema großer Beliebtheit
Insbesondere wegen der hohen Datensicherheit erfreut sich Threema großer Beliebtheit(© 2014 Threema, CURVED Montage)

Nein, Threema wird wirklich nicht an Google verkauft. Das erklären die Entwickler des beliebten Messengers nun auch in den FAQ auf ihrer Webseite. Hintergrund war ein Artikel der Satire-Seite Postillon, der bei manchen Lesern Verwirrung hervorgerufen hatte.

Nach dem Verkauf von WhatsApp durch Facebook scheint bei den Instant Messengern alles möglich zu sein. Diese Stimmung hatte der Postillon am Freitag aufgegriffen und über einen angeblichen Verkauf von Threema an Google berichtet – die Kaufsumme betrage fünf Milliarden US-Dollar. "Für die Nutzer von Threema wird sich durch die Übernahme nichts ändern", zitierte der Postillon zudem eine angebliche Google-Sprecherin.

Niemand hat die Absicht, Threema an Google zu verkaufen

Dass das alles nur Satire ist, bemerkten einige Nutzer erst später – zum Teil erst, nachdem sie sich in Foren oder über die Kommentarfunktionen der App-Stores über den Deal beklagt und ihre Abkehr von dem Messenger angekündigt hatten. Kein Wunder, dass Threema nun in seinen FAQ eine Richtigstellung veröffentlicht hat. Unter der rot markierten Frage "Wurde Threema wirklich an Google verkauft?" heißt es: "Selbstverständlich nicht. Es handelt sich um einen Scherz der Satire-Website 'Der Postillon'."

Viel Interesse an Threema

Auch abseits der Realsatire war Threema in den vergangenen Tagen ein großes Thema: Der Messenger hat sich aufgrund seiner hohen Verschlüsselung zu einer der beliebtesten WhatsApp-Alternativen entwickelt – innerhalb weniger Tage nach dem Verkauf von WhatsApp an Facebook stieg die Zahl der Nutzer auf mehr als 400.000. In einem umstrittenen Test der Stiftung Warentest schnitt Threema sehr gut ab, da dieser Dienst als Einziger als unkritisch eingestuft wurde.


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