Nahost-Konflikt: Anonymous klinkt sich ein

Die Gefahr kommt im Nahost-Konflikt nicht nur aus der Luft, sie kommt auch aus der Leitung. Seit Donnerstag musste Israel 44 Millionen Cyber-Attacken auf staatliche Webseiten verhindern, erklärte der israelische Finanzminister Juwal Steinitz. Ein Angriff konnte allerdings nicht unterbunden werden, hieß es aus Staatskreisen.

Anonymous gegen Internetkappung

Das lose organisierte Kollektiv Anonymous stellte sich am Freitag hinter die Palästinenser und stärkte ihnen den Rücken, indem die Hacker zahlreiche israelische Webseiten unter Beschuss nahmen. Anonymous sei unter anderem aktiv geworden, da Israel mit einer Kappung der Telekommunikationsversorgung im Gazastreifen gedroht habe.

Beide Seiten brüsten sich online

"Wir sind Anonymous und niemand dreht das Internet unter unserer Aufsicht ab", schrieben die Online-Aktivisten in einer Stellungnahme. Anonymous plant scheinbar weitere Maßnahmen, sollte Israel die Waffen nicht niederlegen, wie es von den Hackern gefordert wird. Das berichtet unter anderem futurezone.at. Im Internet brüsten sich beide Parteien, sowohl Israel als auch die Hamas, mit ihren "Erfolgen".

Bild: Anonymous