NASA setzt auf Lytro-Kameratechnologie

Mit der Lytro Kamera kann der Fokus von Bildern nachträglich geändert werden. Diese Technologie soll jetzt in der Wissenschaft zum Einsatz kommen.
Mit der Lytro Kamera kann der Fokus von Bildern nachträglich geändert werden. Diese Technologie soll jetzt in der Wissenschaft zum Einsatz kommen.(© 2014 CURVED)

Für seine Lichtfeld-Kamera stellt Lytro ein Developer-Kit zur Verfügung, mit der verschiedene Anwendungen entwickelt werden können. Der Hersteller holt sich dafür prominente Partner.

Fortgeschrittene Kameratechnologie

Das Unternehmen Lytro sorgt seit einiger Zeit mit seinen Kameras für Aufsehen in der Fotobranche. Die Lichtfeld-Kamera Lytro Illum ist eine der ersten plenoptischen Kameras für den alltäglichen Gebrauch. Das Besondere daran: Durch die Lichtfeldtechnologie kann der Fokus eines Bildes auch nachträglich geändert werden.

Von dieser Entwicklung sollen jetzt auch andere Unternehmen Gebrauch machen. Lytro stellt ab sofort ein Developer-Kit zur Verfügung, mit der individuelle Anwendungsmöglichkeiten für das Gerät entwickelt werden können. Als erste Partner dafür hat das Unternehmen unter anderem die NASA sowie eine Abteilung des US-Verteidigungministerium gewonnen.

Einsatz in der Medizin

Das Developer-Kit besteht aus Software- und Hardware-Komponenten, mit denen die Partner ihre Kamera anpassen können. CEO Jason Rosenthal sieht den Einsatz der Lytro Illum vor allem im wissenschaftlichen und medizinischen Bereich.

Langfristig soll das Developer-Kit jedoch auch für andere Unternehmen und Entwickler angeboten werden. Auch Fotografen sollen damit künftig ihre eigenen Programme für die Kamera erstellen können. Die Lichtfeldtechnologie hat derzeit allerdings noch ihren Preis. Die im Sommer veröffentlichte Lytro Illum kostet 1.600 US-Dollar.


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