Nebula Capsule: Ankers "Limo-Dosen-Beamer" kommt tatsächlich

Der Nebula Capsule
Der Nebula Capsule(© 2018 Nebula)

Zunächst war der Nebula Capsule von Anker nur ein Crowdfunding-Projekt. Jetzt kommt der Beamer in der Größe einer Limo-Dose auf den Markt.

Dieses Indiegogo-Projekt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Eigentlich wollte Anker für den Nebula Capusle lediglich 50.000 US-Dollar auf der Crowdfunding-Plattform einsammeln. Erreicht hat das Unternehmen am Ende über 1,2 Millionen US-Dollar. Damit war klar: Der Beamer, der nicht größer als eine Getränkedosee ist, wird produziert. Zur CES 2018 kündigt der Hersteller nun den Marktstart an.

Netflix direkt vom Beamer streamen

Der Nebula Capsule ist eine Mischung aus Mini-Beamer und Bluetooth-Lautsprecher, auf dem Android 7.0 Nougat läuft. Zwar ist das System mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, es hat aber den Vorteil, dass ihr Inhalte von Netflix, YouTube oder Amazon Prime Video direkt vom Gerät aus streamen könnt. Der Umweg übers Smartphone fällt also aus. Bedienen könnt ihr den Mini-Beamer mit einer mitgelieferten Fernbedienung. Kinoreife Unterhaltung dürft ihr allerdings nicht erwarten. Denn der Nebula Capsule kann Inhalte nur mit 854 x 480 Pixeln anzeigen.

Immerhin: Das projizierte Bild soll bis zu 100 Zoll groß sein, der Beamer selbst laut Hersteller rund zweieinhalb Stunden Videowiedergabe durchhalten. Das reicht für einen Spielfilm oder knapp vier Folgen der Lieblingsserie. Schaltet ihr in den Bluetooth-Modus, könnt ihr euer Smartphone mit dem Beamer verbinden und ihn als Lautsprecher benutzen. Die Wiedergabedauer liegt hier laut Hersteller bei 40 Stunden. Zu bunt sollte ihr es mit dem Gadget aber nicht treiben: Der Nebula Capsule ist nicht wasserdicht.

Für den Mini-Beamer ruft Anker einen Preis von 349 US-Dollar auf. In den USA kommt er sofort in den Handel. Wann es das Gadget nach Deutschland schafft, steht bislang nicht fest.


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