Nest übernimmt Smart Home-Plattform Revolv

Nest will sich mit der Übernahme im Software-Bereich stärken.
Nest will sich mit der Übernahme im Software-Bereich stärken.(© 2012 Nest)

Das Startup lässt mit seiner Technologie Connected Home-Geräte verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Dieses System soll jetzt bei Nest integriert werden. 

Plattform für Connected Home-Geräte

Der Smart Home-Anbieter Nest meldet einen Neuzugang in seinem Portfolio: Revolv, ein Startup aus Colorado, ist seit Freitag offiziell Teil des Unternehmens. Die Technologie von Revolv soll den Software-Bereich von Nest aufwerten. Das junge Unternehmen hat ein Betriebssystem entwickelt, das Connected Home-Geräte von verschiedenen Herstellern miteinander verbindet. Nest fühlt sich mit seinen Produkten im Hardware-Bereich gut aufgestellt, jedoch nicht bei der notwendigen Software. Das soll sich mit der Akquisition ändern.

Gadgets mit Nest verbinden

Revolv bleibt zwar in Boulder, Colorado angesiedelt, wird dort jedoch Teil des Nest-Büros. Ihr Produkt ist für bestehende Kunden weiterhin verfügbar, aber für neue Nutzer nicht mehr zugänglich. Die Entwickler von Revolv sollen ihre Plattform beim neuen Eigentümer weiterentwickeln und so ein System für Heimautomatisierung etablieren. Mit "Works with Nest" hat das Unternehmen bereits einen Bereich geschaffen, der für die Kompatibilität von Gadgets und den Nest-Produkten Thermostat und dem Rauchdetektor sorgt. In diesen Bereich wird Revolv eingegliedert. Im Zuge der Akquisition kündigt der Smart Home-Anbieter auch neue Funktionen an: So lässt sich mit der Smartwatch Pebble ab sofort die Temperatur regeln und die Familien-App Life360 weiß, wann ein Haus leer steht und die Energieversorgung abgedreht werden kann.


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