LinkedIn lässt Euch jetzt Störenfriede blockieren

Störende Kontakte können auf Linkedin ab sofort blockiert werden.
Störende Kontakte können auf Linkedin ab sofort blockiert werden.(© 2014 CC: Flickr/DASPRiD)

Wenn Ihr Euch über lästige LinkedIn-Nachrichten geärgert habt, könnt Ihr jetzt aufatmen: Das Portal lässt Euch ab sofort Störenfriede blockieren. 

Dieses Feature sei bereits mehrfach von Nutzern gefordert worden, schreibt das Unternehmen auf seinem offiziellen Blog. Wenn Ihr einen User blockt, sperrt  Ihr damit das Profil zur Ansicht, erhaltet keine Nachrichten mehr und taucht nicht mehr in den vorgeschlagenen gemeinsamen Kontakten auf. Zudem entfernt LinkedIn alle "Endorsements", also Referenzen, die Ihr vom geblockten Nutzer erhalten habt. Auch derjenige, der die Sperre erwirkt hat, kann nicht mehr mit dem betroffenen Nutzer interagieren.

Anonymes Surfen erlaubt

Zeitgleich hat das US-Karriereportal weitere Funktionen zur Kontrolle Eurer eigenen Inhalte hinzugefügt. Das öffentliche Profil könnt Ihr künftig besser steuern. So ist ab sofort manuell wählbar, welche Kontakte aus dem Netzwerk die eigenen Aktivitäten und Updates sehen. Auch das Profilfoto könnt Ihr nur einer eingeschränkten Gruppe anzeigen.

Neu ist auch die Möglichkeit, Profile anonym anzusehen, sodass User nicht nachverfolgen können, ob Ihr deren Seite besucht hat. Diese Änderung stößt jedoch bei vielen Linkedin-Nutzern auf Unverständnis. In einem professionellen Online-Netzwerk dürfe es keine anonymen Stalker geben, beschweren sich User.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp arbei­tet offen­bar an Sprach­an­ru­fen für Grup­pen
Christoph Groth
Gruppen-Sprachanrufe sind womöglich eines der nächsten größeren Features von WhatsApp
Gruppenplausch mit WhatsApp: Die Entwickler des beliebten Messengers arbeiten derzeit angeblich an Sprachanrufen für Gruppen.
"Einmal Pizza Face­book": Der Messen­ger lässt Nutzer jetzt Essen bestel­len
Francis Lido1
In den USA kann man über Facebook nun auch Essen bestellen
Gemeinsam mit Partnerunternehmen bietet Facebook in den USA die Möglichkeit an, Essen zu bestellen.
Für iPhone X und Co.: Face­book testet Log-In mit Gesichts­er­ken­nung
Guido Karsten2
Ausgesperrte Facebook-Nutzer können bald womöglich mit einem Blick in die Kamera wieder Zugriff erhalten
Facebook testet eine Gesichtserkennung, mit der Nutzer gesperrte Accounts reaktivieren könnten. Fraglich ist, mit welcher Hardware sie funktioniert.