Neues MacBook Air: So schützt Apple eure Privatsphäre

Das neue MacBook Air soll sehr sicher sein
Das neue MacBook Air soll sehr sicher sein(© 2018 Apple)

Apple hat ein neues MacBook Air vorgestellt. Ein wichtiges Feature hat bisher allerdings kaum jemand thematisiert: Der Sicherheitschip des Notebooks schützt euch vor Hackerangriffen. Die Technologie gibt es unter anderem bereits im MacBook Pro.

Der T2-Chip bietet eine ganze Reihe von Features. Er speichere euren hinterlegten Fingerabdruck, schütze euren Speicher und sichere den Startvorgang, schreibt Apple in einem Sicherheitshandbuch zu der Technologie. Erstmals biete der Chip außerdem eine weitere Sicherheitsfunktion: Wenn ihr euer MacBook Air schließt, deaktiviere der T2 das Mikrofon vollständig. Lauschangriffe von Hackern will Apple so verhindern.

Physisch getrennt

Das Mikrofon werde physisch von der restlichen Hardware getrennt, berichtet Apple. Ein Angriff von Hackern sei daher selbst dann nicht möglich, wenn diese zum Beispiel mit spezieller Software arbeiten würden. Sogar ein Angriff über das Betriebssystem macOS kann den Kriminellen laut den Entwicklern keinen Zugriff auf das Mikrofon ermöglichen.

Für die Kamera gibt es kein ähnliches Feature. Das sei aber auch nicht nötig: Das Sichtfeld der Linse wird bei einem geschlossenen MacBook Air vollständig blockiert. Hacker könnten zwar theoretisch Zugriff erlangen, hätten allerdings keinerlei Nutzen davon. Externe Angreifer können euch demnach über ein aktuell nicht genutztes Gerät nicht ausspionieren.

Apple stellte das ultraflache MacBook Air am 30. Oktober 2018 in New York vor. Die größte Neuerung ist das 13,3 Zoll große Retina-Display. Der Marktstart erfolgt am 7. November. Auf derselben Veranstaltung enthüllte das Unternehmen zudem zwei neue iPad-Pro-Modelle. Die Tablets bieten unter anderem Face ID und einen USB-C-Anschluss.


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