Neues Moto G: Mehr Speicher und LTE, dafür teurer

Motorola Moto G: günstiges 4,5-Zoll-Smartphone mit LTE
Motorola Moto G: günstiges 4,5-Zoll-Smartphone mit LTE(© 2014 Motorola)

Mit dem Moto G hat der amerikanische Smartphone-Hersteller mit Google-Historie ein echtes Mittelklasse-Schnäppchen im Portfolio, dem es neben ein wenig internem Speicher eigentlich nur an schneller 4G-Konnektivität fehlte. Dieses Manko wird nun behoben: In weniger als zwei Wochen wird das Moto G mit LTE hierzulande erhältlich sein, wie Motorola mitteilt.

Aber auch das Problem des mit 8GB recht knapp bemessenen Speichers geht Motorola im Moto G 4G implizit an: So kann das neue Modell wenigstens mit microSD-Karten bestückt und damit vom Nutzer hinsichtlich seiner Datenkapazität erweitert werden. Außerdem verfügt das LTE-Modell nun auch über einen Gyroskop-Sensor — ein Feature, das beim alten Moto G fehlte und so beispielsweise das Aufnehmen von Photospheres - also Rundum-Panorama-Aufnahmen - unmöglich machte.

Dafür zieht Motorola die unverbindliche Preisempfehlung für das Moto G 4G im Vergleich zur regulären Version auch etwas an: Wo für das 8 GB-Modell ohne 4G 169 Euro fällig wurde, schlägt die LTE-Variante nun mit 199 Euro UVP zu Buche — in Anbetracht der hinzugewonnenen Features eine vertretbare Steigerung.

Verkaufsverbot und eine gute Alternative

Abzuwarten bleibt, wie sich die am Donnerstag durch das Landgericht Mannheim bestätigte Klage der Firma LPKF Laser & Electronics aus Garbsen im Patentstreit mit Motorola auf ein etwaiges Verkaufsverbot des Moto G 4G in Deutschland auswirken wird.

Wer übrigens eine in zahlreichen Belangen gleichwertige, hinsichtlich des verbauten Chipsatzes aber sogar attraktivere Alternative zum Moto G mit LTE sucht, dem sei unser Testbericht des Wiko Wax ans Herz gelegt: Das kommt mit LTE und Tegra 4-Prozessor und kostet ebenfalls knapp unter 200 Euro.

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